Sebastianus-Ehrenschild für Wolfgang Kuck

Monsignore Freericks und die Schützenbrüder  und -schwestern in St. Briktius.
Monsignore Freericks und die Schützenbrüder und -schwestern in St. Briktius.
Großer Moment in der Kirche St. Briktius in Oekoven: Wolfgang Kuck, inzwischen Diözesanbundesmeister der Schützenbruderschaften im Erzbistum Köln, bekam das St.-Sebastianus-Ehrenschild verliehen.

Die St.-Sebastianus-Bruderschaft bereitete ihrem Ehrenbrudermeister Wolfgang Kuck ein überwältigendes Verabschiedungsfest. Nach seiner Wahl zum Diözesanbundesmeister im März übergab Kuck sein Amt als Brudermeister in Oekoven an Michael Schaaf. Der Ehrentag begann damit, dass er von seinem Regiment abgeholt und zur Kirche geleitet wurde. Im Verlauf des Gottesdienstes segnete Dechant Monsignore Franz Josef Freericks, leitender Pfarrer im Rommerskirchener Seelsorgebereich "Gilbach", das Abschiedsgeschenk von Kuck an seine Bruderschaft : eine Kerze, auf der das Kreuz-Pfeil-Symbol, der Leitsatz der Bruderschaften („Für Glaube, Sitte und Heimat“) sowie die Namen aller Schützenzüge und Musikkorps von Oekoven aufgebracht sind. 

Die größte Überraschung war die Auszeichnung Kucks mit dem St.-Sebastianus-Ehrenschild, eine der höchsten Auszeichnungen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften auf Antrag der Bruderschaft in Oekoven, mit Zustimmung des Bezirksverbands in Nettesheim und der Genehmigung durch den Diözesanverband in Köln. Aus Anlass der hohen Ehrung waren auch die stellvertretenden Diözesanbundesmeister Dietmar Vetterling und Klaus Zinke sowie das Diözesankönigspaar Walter und Andrea Honerbach angereist. 

In seiner Laudatio hob der stellvertretende Diözesanbundesmeister Robert Hoppe aus Grevenbroich die Verdienste Kucks um die kirchlichen Belange hervor. Wolfgang Kuck agierte insgesamt 35 Jahre im Vorstand der St.-Sebastianus-Bruderschaft in Oekoven, davon 16 Jahre als Brudermeister. Er war als Brudermeister und ist heute als Diözesanbundesmeister sehr darum bemüht, "die christlichen Verpflichtungen und Werte in unserer Gesellschaft hervorzuheben", hieß es. 

Im Anschluss an die Festmesse wartete die Bruderschaft mit einer weiteren Überraschung, dem großen Zapfenstreich, auf. Beim anschließenden Empfang im Jugendheim gab es viele Gelegenheiten zu Gesprächen mit den Schützen aus Oekoven, mit den Vertretern der befreundeten Bruderschaften und Schützenvereine. Brudermeister Michael Schaaf ließ die Schützenlaufbahn Kucks nochmals Revue passieren, begleitet von einer Präsentation mit Fotos von seiner Anfangszeit bis heute. Kuck bedankte sich auf das allerherzlichste für den schönen Ehrentag und betonte erneut, dass er stolz auf seine Bruderschaft sei. Er habe stets auf die Mitglieder zählen können und sei froh, dass er in Michael Schaaf einen Nachfolger habe, der in seinem Sinne die Bruderschaft weiterführe. Abschließend hob er in aller Deutlichkeit hervor, dass die Vielfalt der Aufgaben im Ehrenamt nicht ohne eine Partnerin zu bewältigen sei, die einem den Rücken frei hielte. Hier galt Kucks Dank seiner Ehefrau Carola sowie Simone Schaaf, die eine gute Stütze für ihren Mann Michael sein werde.