Spiritaner-Kloster Knechtsteden: Pater Emeka Nzeadibe ist neuer Superior

 Pater Emeka Nziadibe ist neuer Chef im Spiritaner-Kloster Knechtsteden. Foto: TZ
Pater Emeka Nziadibe ist neuer Chef im Spiritaner-Kloster Knechtsteden. Foto: TZ

Mission ist keine Einbahnstraße: Haben die Spiritaner früher in Afrika wertvolle Hilfe geleistet, so bekommen sie nun Unterstützung von diesem Kontinent in Deutschland. Bestes Beispiel ist Pater Emeka Nziadibe (44). Der Nigerianer hat jetzt als Superior und Chef des Klosters Knechtsteden die Nachfolge des verstorbenen Paters Hartmut Straubinger angetreten.

„Die Erwartungen sind hoch. Ich freue mich auf diese Herausforderung, aber ich bin kein Allwissender und offen für die Anregungen all derer, die uns unterstützen mit Rat, Tat und Gebet“, sagt der afrikanische Priester. Pater Emeka hat in Nigeria Philosophie und an der Katholischen Universität von Paris Theologie studiert. Er war in der Erzdiözese Hamburg tätig, Landesjugendseelsorger von Mecklenburg sowie Studentenseelsorger in Rostock, ehe er 2012 nach Brüssel wechselte als Provinzial der Spiritaner in Europa.

Und jetzt Knechtsteden. „Das ist ein bedeutendes geistliches Zentrum in der Region und tiefverwurzelt in der Tradition“, weiß Pater Emeka. Neue Akzente kann er sich trotzdem vorstellen. Anknüpfungspunkte sind die Jugendseelsorge und die „BasilikaNights“, die Jung und Alt in das bunt illuminierte Gotteshaus locken. Der neue Superior ist Volleyballer und Inline-Skater, mag das Klavierspielen und den Opernbesuch, und für Literatur interessiert er sich auch.