St. Agatha: Sanierung dauert länger

Gerüste verstellen den Blick auf St. Agatha. Foto: TZ
Gerüste verstellen den Blick auf St. Agatha. Foto: TZ

Die Baugerüste an der Kirche St. Agatha werden bis im Herbst Bestandteil des Straberger Ortsbilds bleiben. Die Sanierung des Gotteshauses dauert länger als ursprünglich erwartet.

Diese Prognose hat Anja Reinold-Kapff, die stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands, abgegeben. „Zunächst war nur geplant, die maroden Natursteinabdeckungen der Pfeiler zu erneuern, da diese alters- und witterungsbedingt bedenklich zu bröckeln begonnen hatten“, heißt es. Aber dabei blieb es nicht. Nachdem die Steinmetze mit der Arbeit begonnen hatten, zeigte sich, dass die Fugen in Auflösung begriffen waren. Bis zu sieben Zentimeter wird das nicht feuchtigkeitsdurchlässige Material jetzt herausgestemmt, ehe es an eine neue Verfugung geht.

„Da die Arbeiten jedoch durchgeführt werden müssen, um weitere Schäden zu vermeiden und um unseren Kindern und Enkeln eine intakte Kirche zu hinterlassen, hat der Kirchenvorstand einer Nachtragsfinanzierung einstimmig zugestimmt“, so Reinold-Kapff. An der Gesamtsumme des Vorhabens von 576.000 Euro wird sich das Erzbistum Köln mit 70 Prozent beteiligen, das heißt 30 Prozent müssen die Straberger selbst finanzieren. Wegen der zusätzlichen Arbeiten muss die vorgesehene Sanierung der Orgel auf Ende 2013 verschoben werden. Der Staub der Großbaustelle würde das frisch gereinigte Instrument sofort wieder verschmutzen.