St. Martin in Frimmersdorf hat ein neues Pfarrzentrum

Neues Pfarrzentrum (v. l.): Christof Lindholm, Carola Uebber und Pfarrer Houben. Foto TZ
Neues Pfarrzentrum (v. l.): Christof Lindholm, Carola Uebber und Pfarrer Houben. Foto TZ
Den besten Blick auf St. Martin hat man jetzt, wenn man schön im Warmen steht und durch die großen Fenster des neuen Pfarrzentrums auf Frimmersdorfs Wahrzeichen blickt. Am Sonntag, 22. November, feiert die Gemeinde deshalb nicht nur das 250-jährige Bestehen ihres Gotteshauses, sondern auch die Segnung des modernen Gebäudes gleich nebenan.
 
Der Festtag beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche. Im Rahmen eines sich anschließenden Empfangs segnet Salvatorianer-Pater Jos Houben, leitender Pfarrer im Grevenbroicher Seelsorgebereich „Vollrather Höhe“, den rund 1,5 Millionen Euro teuren Komplex vor großem Publikum.
 
„Im Jahr 2011 haben wir unseren Gebäude- und Flächenbestand unter die Lupe genommen. Ergebnis: zu hohe Betriebskosten, energetische und brandschutztechnische Defizite, fehlende Barrierefreiheit, hoher Pflegeaufwand, unattraktive Räume, brachliegendes Gartenland und nicht bezuschusste Flächenüberhänge”, berichtet Carola Uebber, die Geschäftsführerin des Kirchenvorstands. Aus der Analyse entwickelte sich ein ganzheitliches Konzept, das die Handschrift des Architekten Markus Schmale trägt.
 
Das Kirchengelände wurde um rund 1700 Quadratmeter reduziert. Künftig nutzt die Gemeinde nur noch das neue Gebäude. Das historische Pfarrhaus nebenan soll vermietet werden, um zusätzliche Einnahmen zu generieren. „Insgesamt hat die Gemeinde trotz des neuen Pfarrzentrums ihre vom Bistum bezuschussten Nutzflächen auf insgesamt 162 Quadratmeter reduziert“, so  Christof Lindholm, Baureferent im Generalvikariat. „Wir hatten eine ganz hervorragende Unterstützung in allen Rechtsfragen und Bauangelegenheiten durch die Abteilung Nord 1 des Generalvikariats“, lobt Uebber das Zusammenspiel.