St. Martinus Wevelinghoven: Marianische Bruderschaft lebt wieder auf

Mit der Fahne der altehrwürdigen Marianischen Bruderschaft: Brudermeister Hans-Jürgen Burbach (rechts) und Jean Jötten. Foto: TZ
Mit der Fahne der altehrwürdigen Marianischen Bruderschaft: Brudermeister Hans-Jürgen Burbach (rechts) und Jean Jötten. Foto: TZ

2009 feierte sie ganz groß ihr 500-jähriges Bestehen, doch nach dem Tod von Pfarrer Gerhard Kullmann und seinem Bruder Heribert war es still geworden um die Marianische Bruderschaft in der Pfarrgemeinde St. Martinus. Jetzt wird ihr aber neues Leben eingehaucht.

Die große Wevelinghovener Tradition müsse einfach fortgeführt werden, sagten sich engagierte Schützen und Vereinsvertreter und gründeten eine Findungskommission. Das gemeinsame Ziel: die Wiederbelebung der „Marianischen“ getreu des alten Wahlspruchs „Für Glaube, Sitte, Heimat“.

Bei einer Mitgliederversammlung wurde Hans-Jürgen Burbach erster Brudermeister. Lothar Zimmermann als Stellvertreter und Kassenwart, Schriftführer Armin Mohren sowie die Beisitzer Brigitte Burbach, Rolf Göckmann, Manfred Moll und Peter Schrörs komplettieren die Führungsspitze.

Die Bruderschaft hat seitdem bereits nicht nur zur Freude von Pfarrer Dr. Meik Schirpenbach eine Andacht vor dem von ihr restaurierten Heiligenhäuschen an der St.-Bernhard-Straße in Langwaden abgehalten. Sie nahm auch an der Noithausener Marienoktav teil, und Mitglieder von ihr pilgerten nach Kevelaer. Eine Urkunde von 1509 erwähnt die Gesellschaft erstmals, das genaue Gründungsjahr ist aber unbekannt. Vermutlich wird sie noch viel älter sein.