St.-Mauritius-Therapieklinik eröffnete Kinderklinik-Neubau

So sieht das neue Klinikgebäude in Osterath aus.
So sieht das neue Klinikgebäude in Osterath aus.
Nach 25 Monaten Bauzeit nahm der Neubau der Neuropädiatrie an der St.-Mauritius-Therapieklinik in Osterath im Norden des Rhein-Kreises Neuss seinen Patientenbetrieb auf. Betreiber ist die Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf gGmbH.
 
Die Raumkapazitäten sind im Vergleich zum Altbestand um das Vierfache gewachsen und bilden eine komfortable Gesamtfläche von 4500 Quadratmetern. Dort erhalten Eltern die Möglichkeit, bei ihren Schützlingen in Einzelzimmern zu übernachten. In Art, Größe und Therapieangebot zählt die Klinik zu den führenden Kinder-Reha-Zentren in Deutschland.
 
Eine Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen mit angeborenen oder erworbenen Störungen des zen­tralen Nervensystems erfordert ein an ihre Bewegungsbedürfnisse angepasstes Um­feld. Gehhilfen und Therapiegeräte müssen ungehindert hindurch passen und sollten sicher verwahrt werden können. Auch sollten Kinder, Eltern und Therapeuten sich angemessen in den Patientenzimmern zwischen Bett und Wand be­wegen können und Raum für Kommunikation erhalten.
 
„Bei unseren Überlegungen spielten diese Bedürf­nisse eine entschei­­dende Rolle“, erklärt die Chefärztin der Neuropädiatrie, Dr. Kristina Müller. „Der Platz­bedarf wuchs, und zugleich wünsch­ten sich mehr Eltern, ihre Kinder ungestört und mit Rück­zugs­­möglichkeiten in die Klinik zu begleiten. Was wir suchten, war eine Architektur als Antwort, die diesen An­sprüchen gerecht wird.“
 
Geschäftsführer Christian Röhrl, der den 16-Millionen-Euro-Bau kaufmännisch verantwortet, sieht den Wert vor allem in der Bedeutung der Kinder-Reha, der die Unterbringung Rechnung tragen müsse: „Deutschland­weit liegt die Klinik in Größe und Therapieangebot gleichauf mit den großen Kliniken für Kinder-Rehabilitation. Unser Ziel war es, dass sich das auch im Komfort widerspiegelt und die Eltern als Partner ins Therapie­geschehen eingebunden werden können.“