St.-Sebastianus-Bruderschaft Gindorf will Bundesköniginnentag ausrichten

n der Präsidiumssitzung überreichte Gindorfs Brudermeister Robert Hoppe (2. v. l.) die offiziellen Bewerbung zur Ausrichtung des Bundesköniginnentags 2021 an Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm-Salm (Mitte). Im Beisein von Bundesschützenmeister Emil Vogt (l.), Bundesgeschäftsführers Ralf Heinrichs (2. v. r.) und Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck (r.) erläuterte er die Beweggründe für die Bewerbung.
n der Präsidiumssitzung überreichte Gindorfs Brudermeister Robert Hoppe (2. v. l.) die offiziellen Bewerbung zur Ausrichtung des Bundesköniginnentags 2021 an Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm-Salm (Mitte). Im Beisein von Bundesschützenmeister Emil Vogt (l.), Bundesgeschäftsführers Ralf Heinrichs (2. v. r.) und Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck (r.) erläuterte er die Beweggründe für die Bewerbung.
Jetzt ist es offiziell: Die St.-Sebastianus-Bruderschaft in Gindorf bewirbt sich um die Ausrichtung des Bundesköniginnentags des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften im Jahr 2021. Im Rahmen einer Präsidiumssitzung im Monheim überreichte Gindorfs Brudermeister Robert Hoppe die offiziellen Bewerbungsunterlagen an den obersten Repräsentanten des Bundes, Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm-Salm.
 
Im Beisein von Bundesschützenmeister Emil Vogt, Bundesgeschäftsführer Ralf Heinrichs und Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck aus Rommerskirchen erläuterte Hoppe den Präsidiumsmitgliedern die Gründe für die Bewerbung seiner Bruderschaft, die 2021 ihr 350-jähriges Vereinsjubiläum feiert.
 
Nach heutigem Zeitplan gibt der Hochmeister am 11. März 2018 im Rahmen der Bundesvertreterversammlung in Leverkusen bekannt, wer  Ausrichter des Bundesköniginnentags 2021 sein wird. „Wir werden“, so Hoppe, „nach heutigem Sachstand gemeinsam mit unserem Bürgermeister bei dieser Veranstaltung dabei sein und sind schon heute sehr gespannt auf das Ergebnis“. Der jährlich im Mai stattfindende Bundesköniginnentag ist nach dem Bundesschützenfest im September die größte Veranstaltung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften.
 
„Der Königinnentag fand erstmals 1956 statt und sollte die Stellung der Frau in Bruderschaft und Gesellschaft in den Mittelpunkt rücken“, so Hoppe. „Dies war zu einer Zeit, in der die meisten Bruderschaften nur männliche Mitglieder aufwiesen, ein mutiger und richtungsweisender Schritt“, heißt es.
 
Heute sei der Bundesköniginnentag ein fröhliches zweitägiges Treffen von Schützenabordnungen mit deren Königspaaren aus den insgesamt mehr als 1300 Mitgliedsbruderschaften der Diözesanverbände Aachen, Essen, Köln, Münster, Paderborn und Trier. Die durchschnittliche Teilnehmerzahl des jeweils am Sonntag stattfindenden Festumzugs liegt zwischen 3500 und 4000 Schützen.