St. Stephanus in Elsen: Künstlerinnen schufen Krippen-Kulisse

Ursula Schachschneider (rechts) und Regine Günther mit ihrem Werk. Foto: TZ
Ursula Schachschneider (rechts) und Regine Günther mit ihrem Werk. Foto: TZ

Die Landschaft rund um Bethlehem wird lebendig, wenn am 22. Dezember die Weihnachtskrippe in St. Stephanus aufgebaut wird: Verantwortlich dafür zeichnen die Künstlerinnen Ursula Schachschneider und Regine Günther, die die Kulisse mit Acryl auf zwei drei mal vier Meter großen Leinwänden geschaffen haben.

Auftraggeber des durch Spenden finanzierten Projekts ist der „Verein der Freunde und Förderer von St. Stephanus Elsen“. Der Jakobus-Altar wird dabei als Standort erhalten und die Krippe in eine biblische Landschaft integriert. Der Förderverein hatte sich zunächst bei  Mal- und Kunstschulen in Köln, Düsseldorf und Umgebung informiert und Vorschläge erhalten, die jedoch meist nicht in der Kirche umsetzbar waren. Daher fragten sie bei Ursula Schachschneider und Regine Günther nach, in am Grevenbroicher Hammerwerk ihr Atelier betreiben und schon christliche Motive gemalt haben.

Die Künstlerinnen schauten sich zunächst die örtlichen Gegebenheiten an und erarbeiteten drei darauf abgestimmte Entwürfe im Kleinformat, die die Landschaft Palästinas und dort heimische Pflanzen darstellten. „Also Zypressen und keine Tannenbäume“, wie die Malerinnen betonen. Die Für und Wider der  Ansätze wurden schließlich abgewogen und Anfang Oktober die erste Pinselstriche in Ocker und hellen Tönen gesetzt. Jetzt ist das Werk vollendet, und die Krippe hat einen passenden Rahmen.