Tag der Freunde und Förderer im Spiritaner-Kloster Knechtsteden

Bei dem letzten Tag für die Freunde und Förderer der Spiritaner fand nicht zuletzt die von den afrikanischen Mitbrüdern gestaltete Abschlussmesse großen Anklang
Bei dem letzten Tag für die Freunde und Förderer der Spiritaner fand nicht zuletzt die von den afrikanischen Mitbrüdern gestaltete Abschlussmesse großen Anklang
„Ohne die vielen Freunde und Helfer, Beter und Spender, die uns in unserer Arbeit unterstützen, hätten wir Ordensleute längst nicht das erreichen können, was wir erreicht haben“, ist sich Pater Innocent Izunwanne, der Obere der deutschen Spiritaner mit Sitz in Knechtsteden, sicher. Mit einem Gedenktag der besonderen Art wollen die Missionare daran erinnern und zugleich danken.
 
„Im Deutschen“, so der 40-jährige Obere aus Nigeria, „sind die Begriffe Gedanken und Denken mit dem Wort Danken ja auch eng verwandt.“ So wollen die Spiritaner am Samstag, 6. Mai, im Kloster Knechtsteden einen Gedenktag feiern, der in keinem Kalender verzeichnet ist: den Tag der Freunde und Förderer.
 
Rund 200 Gäste aus nah und fern haben sich angemeldet, um diesen Tag gemeinsam mit den Spiritanern zu verbringen. Sie können deren Arbeit kennenlernen und den jüngsten Rückkehrer-Missionaren, Pater Hartmut Straubinger aus Brasilien und Pater Bernhard Wiederkehr aus Südafrika, über ihren Alltag in der Mission „Löcher in den Bauch“ fragen.
 
Wer mehr über die Geheimnisse der Kirche, der Sakristei, der Bibliothek oder der historischen Werkstätten wissen will, kann sich einer der zwölf Führungen anschließen, die von Ordensmännern und Mitarbeitern angeboten werden. Aber natürlich gibt es auch immer wieder Gelegenheit, mit einzelnen Missionaren bei einem Gläschen Sekt, dem gemeinsamen Mittagessen oder einer Tasse Kaffee ins Gespräch zu kommen. Und bei dem afrikanischen Gottesdienst, der den gemeinsamen Tag beschließen wird, können die Gäste Weltkirche live erfahren und erleben.