Tierpräparate aus dem Missionsmuseum im Knechtstedener Kreuzgang ausgestellt

Fische und mehr: Im Knechtstedener Kreuzgang sind jetzt Tierpräparate des früheren Missionsmuseums zu sehen.
Fische und mehr: Im Knechtstedener Kreuzgang sind jetzt Tierpräparate des früheren Missionsmuseums zu sehen.
Nach einem mindestens 25-jährigen Dornröschenschlaf sind die Tierpräparate des ehemaligen Missionsmuseums in Knechtsteden wieder zugänglich, und zwar bei einer Ausstellung im Kreuzgang des Spiritaner-Klosters. Dazu gehören Fische genauso wie Hunderte von Insekten, Dutzende Vögel, aber auch Schlagen und Wildkatzen.
 
Auf Dachböden, in Abstellkammern und Kellern haben die beiden Ausstellungsmacher, Pater Konrad Breidenbach und Ethnologin Belinda Peters, die Exponate wiedergefunden und zusammengetragen. Ein Großteil der Tiere ist bereits vor rund 100 Jahren nach Knechtsteden gekommen.
 
In einer Zeit ohne Fernsehen und Internet, in der selbst Fotografien und Filme eine Rarität waren, sollten die Präparate dem staunenden Besucher einen Eindruck von den fremden Lebenswelten in Übersee geben. Bewusst haben die Ausstellungsmacher darauf verzichtet, die Sammlung unter naturkundlichen Aspekten zu präsentieren.
 
Zwar konnten alle Tiere mit Hilfe von Mitarbeitern der in Knechtsteden ansässigen Biologischen Station bestimmt werden, dem Besucher aber werden sie wie vor 100 Jahren präsentiert. Die Ausstellung ist bis zum 16. September täglich zwischen 12 bis 18 Uhr zu sehen.