Tiersegnung im Park des Nikolausklosters bei Glehn

Auch Esel und Pferde werden von Pater Felix Rehbock am Nikolauskloster gesegnet.
Auch Esel und Pferde werden von Pater Felix Rehbock am Nikolauskloster gesegnet.
Sie sind die treuesten Wegbegleiter, die sich ein Mensch wünscht. Unsere zumeist haarigen Freunde brauchen eigentlich nur zwei Dinge zum Leben: ein wenig Nahrung und unsere Liebe. Überdies sind sie so wichtig, dass sie bereits in der Bibel an zentralen Stellen genannt werden. Gemeint sind die Tiere. Sie sind aus unserem Leben einfach nicht mehr wegzudenken. Um ihnen das entgegenzubringen, was sie verdient haben, sollen die Tiere und ihre Besitzer am Sonntag, 8. Oktober, um 15 Uhr im Park des Nikolausklosters der Oblatenmissionare bei Glehn Gottes Segen erfahren.
 
Bereits in den vergangenen vier Jahren bekam die Tiersegnung dort regen Zuspruch. Über 200 Herrchen und Frauchen hatten sich mit ihren kleinen und großen Tieren auf den Weg gemacht. Ob Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Hasen, Stuten und Wallache oder Ziegen – sogar ein Maultier und Schildkröten fanden einen Platz auf dem grünen Rasen. An die Resonanz der letzten Jahre wollen die Oblatenmissionare des Nikolausklosters gern anknüpfen. Immer wieder wird Rektor Pater Felix Rehbock gefragt, wann die nächste Tiersegnung ist. Mit ihr folgt er einem alten Brauch um den Gedenktag des heiligen Franz von Assisi am 4. Oktober.
 
Zur Rundum-Versorgung des Tages kann im Anschluss an den Wortgottesdienst mit Segnungsfeier auf der Klosterwiese die Möglichkeit wahrgenommen werden, in den Genuss von hausgemachtem Kuchen zu kommen, um den Sonntag gemütlich ausklingen zu lassen – gestärkt an Leib und Geist, für Mensch und Tier. Am Vormittag ist um 11 Uhr auch einer der beliebten Kinder- und Familienmessen in der Familienkirche des Nikolausklosters vorgesehen. „Auch dazu sind sie eingeladen – allerding noch ohne Vierbeiner“ erklärt Pater Felix.