Tour de Jugendhilfe: Radler im Dormagener Raphaelshaus ausgezeichnet

Raphaelshaus-Direktor Marco Gillrath zeichnete die Sieger der
Raphaelshaus-Direktor Marco Gillrath zeichnete die Sieger der "Tour de Jugendhilfe" aus.
In Zeiten von Digitalisierung, Bewegungsarmut bei Kindern und Jugendlichen und einem weltweiten Dieselskandal war die Premiere der von den Einrichtungen des Vereins „Kleiner Muck“ und dem katholischen Jugendhilfezentrum "Raphaelshaus" in Dormagen gegründeten „Tour de Jugendhilfe“ ein toller Erfolg.
 
Für die „Tour de Jugendhilfe“ wurde die grundsätzliche Konstruktion der „Tour de France“ kopiert, mit unterschiedlichen Jugendhilfeeinrichtungen als Ziel- und Startpunkt. In acht Tagen fuhren nahezu 50 Kinder und Jugendliche in zwei Wertungsklassen jeweils  600 bzw. 800 Kilometer, um das begehrte Rosa Trikot bzw. das Gelbe Trikot des jeweils Führenden tragen zu dürfen.
 
Der abschließende Zieleinlauf erfolgte im Raphaelshaus in Dormagen. Marco Gillrath, der Direktor, übernahm die Siegerehrung des Gesamtklassements. In der Wertungsklasse „Maglia Rosa“ gewann das Team „Hermes“ aus dem Hermann-Josef-Haus in Kall-Urft nach 523 Kilometern mit insgesamt 39 Stunden und 52 Minuten. In der Wertungsklasse des „Maillot Jaune“ gewann das Team "Raphael" aus dem Raphaelshaus nach 767 Kilometern mit einer Gesamtzeit von 56 Stunden und 5 Minuten.
 
Selbstverständlich kämpften alle mitfahrenden Teams aus fünf unterschiedlichen Jugendhilfeeinrichtungen tapfer um den Gesamtsieg. Viel wichtiger war allen Mädchen und Jungen jedoch die Tatsache, die gesamte Strecke ohne eine Pause gefahren zu sein, um erfolgreich anzukommen. Für jeden Jugendlichen und jeden begleitenden Pädagogen gab es für die vollständige und erfolgreiche Teilnahme an der ersten „Tour de Jugendhilfe“ den wichtigsten Pokal, den berühmten Pflasterstein, in Anlehnung an das legendäre Radrennen Paris – Roubaix.