Umbau im Kloster Langwaden ist fast abgeschlossen

In der neuen Langwadener Wäscherei lässt sich gut arbeiten. Foto: TZ
In der neuen Langwadener Wäscherei lässt sich gut arbeiten. Foto: TZ
Von „einer wirklich schwierigen Zeit“ spricht Frater Franziskus, der stellvertretende Prior im Zisterzienser-Kloster Langwaden. Was er damit meint, ist die umfangreiche Um- und Ausbauphase des Hauses, die nun beendet wird.
 
Zur 2,7 Millionen Euro teuren Sanierung des Klosters musste der alte Fahrstuhl komplett erneuert werden. Inzwischen ist das Nachfolgemodell in Betrieb genommen worden. Ein neues Treppenhaus als zusätzlicher Rettungsweg ist fertig. Die Gästezimmer und die Räume der Wohnbereiche St. Bernhard und St. Andreas wurden mit neuen Nassbereichen versehen. Die maroden Wasserleitungen aus den 1960er Jahren mussten außerdem ersetzt werden.
 
Das galt für den Kreuzgang genauso wie für die alte Druckerei, die als inzwischen als Wäscherei dient. „Zuletzt ging auch noch die 30-Kilogramm-Waschmaschine kaputt. Die Wäsche staute sich turmhoch, und es wurde höchste Zeit für die neuen Geräte“, berichtet Alois Seimetz, der Geschäftsführer des Zisterzienserkonvent Langwaden e. V. Jetzt ist das Ende der Arbeiten absehbar, und auch die Gastronomie öffnet in diesen Tagen wieder.
 
Ein „Tag der offenen Tür“ setzt den Schlusspunkt unter das Projekt. Er beginnt am Pfingstmontag, 20. Mai, wenn Erzbischof Kardinal Joachim Meisner um 10 Uhr ein Pontifikalamt in der Kapelle feiert.