Viele Pilger bei der Oktav in Noithausen erwartet

Ziel der Noithausen-Pilger: das Gnadenbild in der Kirche. Foto: TZ
Ziel der Noithausen-Pilger: das Gnadenbild in der Kirche. Foto: TZ
Immer am zweiten September-Wochenende beginnt in Noithausen im Seelsorgebereich "Elsbach/Erft" eine ganz besondere Woche der Marien-Verehrung: die Mariä-Geburts-Oktav. Diesmal steht sie vom 11. bis 18. September auf dem Kalender, und das unter dem Leitwort "Sieben Worte Mariens - Acht Worte an Maria".

Pilger aus Grevenbroich und Umgebung, aber auch aus dem Bistum Aachen, kommen zum 2009 vom damaligen Weihbischof Dr. Rainer Woelki gekrönten Gnadenbild der Muttergottes, um ihre Anliegen und Nöte vorzutragen und zu beten. Die Pilger reisen zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto oder mit dem Bus nach Noithausen. "In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Pilger kontinuierlich auf zuletzt 1700 gestiegen", berichtet Helga Zaudig vom Organisationsteam.

Während der Oktav finden fast täglich Gottesdienste und Andachten mit wechselnden Geistlichen statt. Außerdem werden heilige Messen für Kranke, Kinder, Jugendliche oder die Kolpingsfamilien aus dem Bezirk Rhein-Kreis Neuss gefeiert. Verschönert werden sie durch verschiedene Chöre. Neben der geistlichen Erbauung wird auch für das leibliche Wohl der Pilger gesorgt. Freiwillige Helferinnen und Helfer der katholischen Frauengemeinschaft und des Oktavausschusses machen es möglich.

Prälat Josef Sauerborn aus Köln eröffnet die Wallfahrt am Sonntag, 11. September, um 19 Uhr mit einer feierlichen Andacht, nach der eine Lichterprozession mit dem Gnadenbild durch den Ort zieht. Zum zweiten Mal findet am Mittwoch, 14. September, ab 19 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst mit Pfarrer Hans-Jürgen Ziegenhagen aus Grevenbroich statt. Es singt der Chor "Gospelfriends" aus Wevelinghoven. Am letzten Tag, dem 18. September, zelebriert Pfarrer Dr. Peter Fabritz, der Stadtdechant von Oberhausen, ab 9.30 Uhr eine Pfarrmesse. Die Abschlussandacht mit Monsignore Josef Scherer aus Engelskirchen beginnt um 16 Uhr.