Vinzenzgemeinschaft wählte neuen Vorstand und legte Ziele für 2013 fest

Vinzenzgemeinschaft wählte neuen Vorstand und legte Ziele für 2013 fest
Die Neusser Vinzenzgemeinschaft hat einen neuen Vorstand. Der langjährige Vorsitzende, Wilhelm Irmen und sein Beisitzer, Bernd Erling, standen für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung. Neuer Vorsitzender ist Hans-Josef Engels, neuer Beisitzer Heinz Nienhaus. Der weitere Vorstand besteht aus Helmut Kölzer (zweiter Vorsitzender), Bernhard Brockamp (Schriftführer), Wolfgang Muscat (Beisitzer) und Herbert Ager ( Schatzmeister).
 
Die Vinzenzgemeinschaft folgt mit ihren Aktivitäten dem heiligen Vinzenz von Paul, der sich die Worte Jesu aus dem Matthäus-Evangelium zu eigen gemacht und in wirksame Nächstenliebe umgesetzt hat. Die Neusser Gemeinschaft besteht seit dem Jahr 1964, bereits 1968 wurde der Seniorenwohnpark im Norden der Stadt eröffnet. Seit 1993 hat die Vinzenzgemeinschaft ihre Aktivitäten zudem auf das Gebiet der Stadt Kaarst ausgeweitet. Von den 25 Mitgliedern der Gemeinschaft sind neun aus Kaarst.

Die Vinzenzgemeinschaft betreut in ihren beiden stationären Altenpflegeeinrichtungen 225 Bürger der beiden Städte Kaarst und Neuss. In der Neusser Nordstadt stehen weitere 17 Wohnungen für „Betreutes Wohnen“ und 29 Wohnungen, die ein seniorengerechtes und barrierefreies Wohnen ermöglichen, zur Verfügung. Die Gemeinschaft kündigte nach den Vorstandswahlen an, bis 2014 im Vinzenzhaus Kaarst weitere Modernisierungsmaßnahmen angehen zu wollen, mit dem Ziel, für die pflegebedürftigen Menschen mehr Einzelzimmer zu schaffen. Engagiert ist die Vinzenzgemeinschaft zudem beim Thema Demenz. „Die zunehmende Zahl der Demenzkranken ist nicht nur eine Herausforderung der stationären Einrichtungen, sondern fordert auch immer mehr pflegende Angehörige“, sagt Hans-Josef Engels. Sie zu entlasten, war Ziel der Schaffung eines „Demenz-Cafés“ in Kaarst. Es dient zur Entlastung der Angehörigen und wird im Hause von Fachkräften begleitet. „Dort sind noch Plätze frei“, sagt Engels.

Aus: Neuss-Grevenbroicher Zeitung vom 8. Januar 2013