Wallfahrt der Schützenjugend 2012 in Rommerskirchen

Das Kreuz steht im Mittelpunkt der Diözesanwallfahrten des Bundes der St.-Sebastianus-Schützenjugend.
Das Kreuz steht im Mittelpunkt der Diözesanwallfahrten des Bundes der St.-Sebastianus-Schützenjugend.
Die 14. Diözesanjugendwallfahrt des Bundes der St.-Sebastianus-Schützenjugend findet am 29. September 2012 in Rommerskirchen im Bezirk Nettesheim statt. Sie wird das Kölsche Motto „Et bliev nix wie et wor – sei offen für Neuerungen“ tragen. Das wurde jetzt in Kerpen bekannt gegeben. 

Rund 200 Jungschützen, Betreuer, Brudermeister und Gäste hatten sich zur 13. Diözesanwallfahrt in Kerpen-Türnich im Bezirk Bergheim-Süd getroffen. Die Leitung übernahm Bezirksjungschützenmeister Ferdi Bläser. Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück im Haus der St.-Sebastianus-Bruderschaft Balkhausen. Dort begrüßten Bläser und Christoph Wacker, der stellvertretende Diözesanjungschützenmeister, die Besucher aus nah und fern, unter ihnen Wolfgang Kuck aus Rommerskirchen, der Diözesanbundesmeister des Bundes der Deutschen Historischen Schützenbruderschaften im Erzbistum Köln.
 
Die Gruppe steuerte mit einem dem Kreuz den Weltjugendtags 2005 nachempfundenen Kreuz drei Stationen an. Die Wallfahrt führte die Teilnehmer zur Erinnerungstafel zum Gedenken an das im Rahmen des Braunkohleabbaus abgebaggerte Dorf Balkhausen, zu einer Marienkapelle und zum so genannten Kattenforsterkreuz, das ehemalige Gutshofbesitzer aus alten Glockenturmteilen der Kirche St. Rochus errichtet hatten. An jeder Station verteilte Ferdi Bläser große Puzzleteile an Kinder, die diese Stücke nachher in der heiligen Messe wieder zum Motto „Aus allen Richtungen zum Kreis der Begegnung“ zusammensetzten.
 
Der Abschlussgottesdienst wurde in der Türnicher Kirche St. Rochus gefeiert. Hauptzelebrant war Diözesanjungschützenpräses Stefan Ehrlich, unterstützt von Pfarrvikar Thomas Oster, dem Präses der örtlichen Bruderschaft. Die musikalische Begleitung durch den Jugendchor und durch das Posaunenorchester aus Kerpen-Buir animierten viele Gläubige, die dargebotenen Spirituals mitzusingen. Am Ende der Messe erhielten alle Teilnehmer das Wallfahrerabzeichen 2011. Ein gemeinsames Mittagessen beschloss den Vormittag, an dem die Gemeinschaft der Schützenfamilien generationenübergreifend das diesjährige Motto der Pilger bestätigte.