Walter Pesch ist neuer Vorsitzender des Kreiskatholikenrats

Stabwechsel: Walter Pesch (links) und Cornel Hüsch.
Stabwechsel: Walter Pesch (links) und Cornel Hüsch.
Walter Pesch aus dem Seelsorgebereich „Neuss-Nord“ ist neuer Vorsitzender des Kreiskatholikenrats, der rund 170.000 Kirchenmitglieder vertritt. Die Vollversammlung der Repräsentanten der Gemeinden und Verbände wählte den 50-jährigen Bankkaufmann in Neukirchen einstimmig zum Nachfolger von Cornel Hüsch, der nicht mehr für dieses Amt kandidierte.
 
Zu Peschs ersten Gratulanten zählte Kreisdechant Monsignore Guido Assmann, der zuvor einen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakobus gefeiert hatte. Walter Pesch, verheiratet und Vater zweier Töchter, war Vorsitzender des Pfarrgemeinderats St. Josef in Weißenberg und ist Mitglied im Kuratorium der Arbeitsgemeinschaft für Weiterbildung in Neuss, dem Träger des Bildungswerks „Familienforum Edith Stein“. Er arbeitet als Berater für Individual- und Unternehmenskunden bei der Volksbank Düsseldorf Neuss.
 
„Ich bin zuversichtlich und sicher, dass Walter Pesch alle Voraussetzungen mitbringt, die ein Vorsitzender des Katholikenrats benötigt. Seine große Erfahrung im Bereich der Pfarr- und Verbandsarbeit sowie seine langjährige Mitwirkung in den Vorständen des Katholikenrats zeichnen ihn in besonderer Weise aus“, lobte Hüsch seinen Nachfolger.
 
Pesch war zuvor neben Trudi Porath und Adolf Thöne einer der stellvertretenden Vorsitzenden. Seine Nachfolge auf diesem Posten tritt nun die bisherige Beisitzerin Dr. Ulrike Nienhaus an. Sie ist seit 2003 Vorsitzende der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung im KKV Kaarst und leitet die Abteilung „Umwelt und Arbeitsschutz“ bei der Bezirksregierung in Düsseldorf.
 
Cornel Hüsch beendete nach etwas mehr als 30 Jahren als Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender oder Beisitzer in Pfarrgemeinderat und Katholikenrat seine Tätigkeit im obersten Laiengremium im Kreisdekanat, dem er seit dessen Gründung 2009 vorstand. Der Neusser Rechtsanwalt ist voriges Jahr zum stellvertretenden Vorsitzenden des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Köln gewählt worden und inzwischen auch Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken. „Seitdem ist für mich nicht mehr sehr viel, wie es war. Mit diesen beiden Ämtern sind vielfältige Aufgaben außerhalb des Kreisdekanats Neuss und auch außerhalb der Erzdiözese Köln verbunden“, erklärte Hüsch seinen Rückzug auf Ortsebene.