Weihbischof Schwaderlapp auf Visitation in Grevenbroich

Visitation in Grevenbroich (von links): Diakon Dr. Hans-Willi Winden, Weihbischof Schwaderlapp und Pfarrvikar Patrice Koffi in St. Peter und Paul. Foto: TZ
Visitation in Grevenbroich (von links): Diakon Dr. Hans-Willi Winden, Weihbischof Schwaderlapp und Pfarrvikar Patrice Koffi in St. Peter und Paul. Foto: TZ
Nicht nur die von drei großen Braunkohle-Kraftwerken geprägte Stadt Grevenbroich steht vor einem Strukturwandel, sondern auch ihre Kirche. Das wird gerade bei der Visitation von Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp deutlich.
 
Aus den drei Grevenbroicher Seelsorgebereichen und dem benachbarten Rommerskirchen wird ein Sendungsraum mit 41.000 Katholiken. Daran erinnerte der neue Pfarrvikar Patrice Koffi in der vollbesetzen Innenstadt-Kirche St. Peter und Paul. Die Visitation des Weihbischofs zeige, „dass uns Köln nicht unserem Schicksal überlassen will und diesen Weg mit uns geht“.
 
Schwaderlapp definierte den Grund seines Besuches so: „Ich versuche, mir ein Bild zu machen vom kirchlichen Leben in Grevenbroich, seinen Stärken und seinen Stellten, an denen es einer Unterstützung bedarf.“ Er erinnerte daran, was zum Christsein gehört: „der Herr, das Herz und die Hand.“
 
Schwaderlapp sprach mit den Seelsorgern genauso wie mit den Vertretern von Pfarrgemeinderäten, Kirchenvorständen und Caritas. Das Kreiskrankenhaus St. Elisabeth und die Grundschule St. Joseph standen ebenso auf dem Besuchsprogramm. Die Visitation endet unter anderem auf der Baustelle für das „Forum St. Martinus“, das künftige Pfarrzentrum in Wevelinghoven.