Wevelinghoven: Butterkekse für den guten Zweck

Nadja Pienkowski und Helmut Coenen mit den
Nadja Pienkowski und Helmut Coenen mit den "Florenz-Keksen". Foto: TZ

Butterkekse für den guten Zweck stehen beim ersten großen Sommerfest im Seniorenwohnstift St. Martinus im Mittelpunkt: Wenn es am Sonntag, 9. August, nach der 10.30-Uhr-Messe im Freien los geht, werden die Leckereien aus der Neubrücker Lebensmittelmanufaktur „Löffelweise“ gegen Spenden abgegeben. Der Erlös dient der Anschaffung neuer Kronleuchter und Stühle für die denkmalgeschützte Kapelle, die in das neue Haus integriert worden ist.

Natürlich handelt es sich bei den „Florenz-Keksen“ nicht um irgendwelches Gebäck. „Sie sind allesamt mit einem vereinfachten Bild des Bischofs Florenz von Wevelinghoven geprägt“, erzählt Helmut Coenen vom Kirchenvorstand St. Martinus. Dieser Bischof habe im 14. Jahrhundert ein Münzzahlungsmittel namens „Wevelinghöfer“ ins Leben gerufen, an das die runden Kekse mit einem Durchmesser von etwa zehn Zentimetern jetzt erinnern sollen.

Für die Herstellung der 1000 knusprigen Mitbringsel wurde eigens ein Stempel erstellt, der spiegelverkehrt das Bild des Bischofs zeigt und in den Teig gedrückt wurde. Nadja Pienkowski, die Leiterin des Seniorenwohnstifts, und die Augustinerinnen-Schwestern Tarcisia und Celina, die sich um die Kapelle kümmern, sind zuversichtlich, dass die Kekse bei den Sommerfest-Besuchern gut ankommen.