Wevelinghoven: Neues Magazin übers alte Pastorat

Pastorat: Die erste Ausgabe ist erschienen. Foto: TZ
Pastorat: Die erste Ausgabe ist erschienen. Foto: TZ

Die Restaurierung des barocken Pastorats in Wevelinghoven bietet den Stoff für einen historischen Roman. Zu diesem Schluss kommen die Autoren eines neuen, hochwertigen Magazins, das die Gemeinde St. Martinus herausgibt.

„Pastorat“ heißt die Schrift, die in Text und Bild die Geschichte und die Zukunft des Hauses aus dem 17. Jahrhundert beleuchtet. Realisiert vom Grafiker Helmut Coenen, einem Mitglied des Kirchenvorstands, und unterstützt von etlichen Unternehmen und Institutionen, verdeutlicht das Magazin die Bedeutung des Gebäudes für die Ortsgeschichte. Der Dachstuhl ist jetzt restauriert, seine originalen Eichenbalken werden von neuen Pfannen und darunterliegendem Stroh trocken gehalten. Einige Mauern sind rekonstruiert worden. Die Wände wurden verdichtet und vom Pilzbefall befreit.

ADas Pastorat soll einmal als Eingangsbereich des künftigen Pfarrzentrums Zeugen der Geschichte präsentieren. Daher wird es „aus dem Dornröschenschlaf geweckt“, wie Pfarrer Heinz-Theo Lorenz schreibt. „Bei der allerersten Begehung dachte ich, es ist schon fünf nach zwölf in Sachen Sanierung. Soviel schien bereits kaputt - aber das gab glücklicherweise den Urzustand wider“, erinnert sich Architekt Klaus-Peter Knevels. Die zweite Ausgabe von „Pastorat" erscheint im Sommer zum Pfarrfest.