Zahlreiche Besucher bei Salvator-Oktav in Nievenheim erwartet

Das Gnadenbild des Salvators (Erlösers) in St. Pankratius ist das Ziel der Nievenheim-Pilger. Foto: TZ
Das Gnadenbild des Salvators (Erlösers) in St. Pankratius ist das Ziel der Nievenheim-Pilger. Foto: TZ
Mit der Ankunft von Pilgern aus Wipperfürth im Bergischen Land beginnt am 30 Mai die traditionsreiche Wallfahrt zum Gnadenbild des Salvators (Erlösers) in der barocken Wallfahrtskirche St. Pankratius in Nievenheim. Die Predigtreihe, die Klaus Koltermann, der leitende Pfarrer im Seelsorgebereich „Dormagen-Nord“, anlässlich der Oktav vorbereitet hat, steht unter dem Leitwort „Bruder Tod – er geht jeden Menschen an“.
 
Damit möchte der Priester die vielgestaltige Wirklichkeit von Sterben und Tod in den Blick nehmen und zum Nachdenken anregen. „Der Tod gehört zum Leben. Diese Realität wird heute von immer mehr Menschen verdrängt. So wundert es nicht, dass Sterben und Tod vielen in unserer Gesellschaft fremd geworden sind“, so Koltermann.
 
Der heilige Franziskus dagegen habe den Stellenwert des Todes für das Leben eines Menschen erkannt. „Aufgrund seines tiefen Glaubens wusste er, dass der Tod nicht das Ende bedeutet, sondern den Durchgang zu einem neuen, ewigen Leben im Licht Gottes. Deshalb kann er den Tod als Bruder Tod im Sonnengesang bezeichnen und darauf hinweisen, dass kein Menschen diesem Ereignis entgehen kann“, heißt es.
 
Auf dem Programm der Nievenheimer Salvator-Oktav stehen zahlreiche Gottesdienste, unter anderem mit Pilgern aus Köln und Thorr, Niederzier und Wissersheim. Jubelkommunion und Frauenmesse sowie ein Gottesdienst mit Ehejubilaren – am 8. Juni um 19 Uhr – fehlen nicht. Die Wallfahrt endet am Sonntag, 10. Juni, um 9.30 Uhr mit einem Gottesdienst und dem sich anschließenden Pfarrfest.