Zehnte Nettesheimer Rad-Wallfahrt nach Kevelaer

Die Pilger machten auch Zwischenstation in Kleinenbroich.
Die Pilger machten auch Zwischenstation in Kleinenbroich.
Im Jahr 2001 hatten sich zum ersten Mal Rad-Pilger von Nettesheim im Seelsorgebereich "Gilbach" auf den Weg nach Kevelaer gemacht. Jetzt waren sie zum zehnten Mal zur "Trösterin der Betrübten" unterwegs.

Die Idee war von den Frauen des damaligen Kinderwortgottesdienst-Kreises in St. Martinus ausgegangen. Bei einem Wortgottesdienst in der Nettesheimer Pfarrkirche wurde auch bei der zehnten Rad-Tour das Wallfahrtsthema aus Kevelaer vorgestellt: "Zur Hoffnung berufen" lautete das Leitwort aus dem Epheserbrief. Danach brachen 26 Radpilger auf mit Johannes Burtscheidt (elf Jahre) als jüngstem und Ehrhard Nolden (74 Jahre) als ältestem Teilnehmer. Als Tross dabei waren Joerg Dunkel und Josef Koenen, die sich auch um Fahrradprobleme kümmerten, sowie Margit Leube, Petra Pauli, Angelika Pelzer und Ursula Vogt, die sich um das leibliche Wohl der Pilger liebevoll sorgten.

Am Pilgerstein der Vorst-Wallfahrer in Kleinenbroich gab es die erste kurze Rast und ein Gedenken an die Verstorbenen, ehe es weiter nach Klein-Jerusalem ging. Nach einem ausgiebigen Frühstück wurde dort die Kapelle erklärt. Darüber freuten sich vor allem die Erstpilger Benedikt Abts, Clara Dunkel, Sonja Christen, Gemeindereferentin Katharina Hamacher, Jennifer Mebs sowie Angelika und Corinna Sauer. Die Meditation behandelte das Hoffnungszeugnis Christi, der sich dem Leiden nicht entzog.

Nach der Mittagsrast in Wachtendonk war bei unwetterartigem Regen erst einmal das Abwarten angesagt. Auf dem weiteren Weg fand man bei einer starken Schauer Unterstand auf einem Bauernhof. An der Justizvollzugsanstalt Pont folgte die Hoffnungsmeditation zum Thema "Schuld und Vergebung". Trotz der wetterbedingten Pausen radelten die Pilger bereits gegen 15 Uhr in Kevelaer ein. Dort wurde an der 15. Station des großen Kreuzwegs über die Auferstehungshoffnung meditiert.

Mit Dechant Monsignore Franz Josef Freericks, Pfarrer Müller, Magister Leedé und einigen Abholern feierten die Radpilger die abschließende Eucharistie in der Beichtkapelle, bei der Clara Dunkel die von Benedikt Abts hereingetragene Pilgerkerze entzündete. Nach einem Gruppenfoto vor der Basilika von Kevelaer machten sich die Pilger auf den Heimweg.