Zentrale Anlaufstelle entsteht: Grevenbroicher Bernardushaus wird umgebaut

Leben mit dem Provisorium: Pfarrer Dr. Meik Schirpenbach mit den in ein Seitenschiff der Kirche ausgelagerten Messgewändern. Foto: TZ
Leben mit dem Provisorium: Pfarrer Dr. Meik Schirpenbach mit den in ein Seitenschiff der Kirche ausgelagerten Messgewändern. Foto: TZ

Die Neugestaltung des Bernardushauses in der Grevenbroicher Innenstadt nimmt Gestalt an. Darüber freut sich nicht nur Dr. Meik Schirpenbach, der leitende Pfarrer in Grevenbroich und Rommerskirchen. Die Gemeinde St. Peter und Paul investiert mit Unterstützung des Erzbistums über 1,8 Millionen Euro in das Zukunftsprojekt.

Bislang sind Sakristei und Pfarrsaal im Bernardushaus, einem ehemaligen Klostergebäude der Wilhelmiten und Zisterzienser aus dem 16. Jahrhundert, untergebracht. Ihr Umzug in benachbarte Räume schafft Platz für die geplante zentrale AnlaufsteIle im Bernardushaus. Es wird ab Oktober umgebaut und danach das bisher am Ostwall angesiedelte Pastoralbüro des Seelsorgebereichs „Elsbach/Erft“ beherbergen, zu dem neben Grevenbroich auch Elsen, Noithausen, Elfgen und Gustorf gehören.

2019 sollen zwei Etagen mit Büros und Besprechungsräumen bezogen sein. Der künftige Gemeindessaal wird barrierefrei zu erreichen sein und behindertengerechte Sanitäranlagen aufweisen. Nebenan zieht das Bildungswerk „Familienforum Edith Stein“ mit einer kleinen Filiale ein. Regie führt das Architekturbüro Lenze+Partner aus Wevelinghoven.