Zisterzienser-Treffen im Kloster Langwaden förderte den Zusammenhalt

Gut gelaunte Ordensleute: Die Vereinigung der mitteldeutschen Zisterzienserklöster traf sich im Kloster Langwaden. Foto: TZ
Gut gelaunte Ordensleute: Die Vereinigung der mitteldeutschen Zisterzienserklöster traf sich im Kloster Langwaden. Foto: TZ

Das gegenseitige Kennenlernen und Bestärken auf dem spirituellen Weg stand im Mittelpunkt eines dreitägigen Treffens der Vereinigung der mitteldeutschen Zisterzienserklöster in Langwaden. Neben dem gastgebenden Männerkloster waren dort die Zisterzienserinnen-Abteien St. Marienthal und St. Marienstern sowie das Zisterzienserinnen-Priorat Helfta aus den Bistümern Dresden-Meißen beziehungsweise Magdeburg vertreten.

"Die Zusammenarbeit der Klöster unseres Ordens finde ich sehr wichtig, denn wir setzen damit unsere alte Verbundenheit fort“, so Pater Bruno Robeck, der Prior von Langwaden, der die Begegnung mit Pater Gregor Winter vorbereitet hatte. Die Gemeinschaften von St. Marienstern, St. Marienthal und Langwaden kennen sich schon seit Jahrzehnten und haben den Austausch stets „als stützend und bereichernd“ erlebt.

Das Zisterzienser-Treffen im jetzigen Rahmen war die zweite Veranstaltung dieser Art, „und ich hoffe, dass noch viele weitere folgen, so dass alle Mitglieder die verschiedenen Klöster kennen lernen und jede Gemeinschaft auf ihrem eigenen Weg gestärkt wird", so Pater Bruno. Die Teilnehmer setzten sich mit dem französischen Spielfilm „Von Menschen und Göttern“ aus dem Jahr 2010 auseinander und fragten sich, was sie vom Leben der Trappisten-Mönche in Algerien lernen können.