St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Neuss-Furth bekam das Anno-Santo-Kreuz verliehen

13.02.2026

Anno-Santo-Kreuz verliehen (von links): Robert Hoppe, Jochen Hennen und Pfarrer Hans-Günther Korr.
Anno-Santo-Kreuz verliehen (von links): Robert Hoppe, Jochen Hennen und Pfarrer Hans-Günther Korr.

Mit einer Zeltparty unter dem Motto „Zesamme doll“ startete die St.-Sebastianus- Schützenbruderschaft Neuss-Furth in ihr Patronatswochenende. Gemeinsam mit der Neusser Karnevalsgesellschaft „Blaue Funken“ feierten zahlreiche Besucher. Für beste Stimmung sorgten die Bands „Kaschämm“ sowie „Druckluft“, die das Publikum begeisterten.

Den Auftakt tags darauf bildete die feierliche heilige Messe in der Pfarrkirche St. Josef in Weißenberg, zelebriert vom Präses der Bruderschaft, Kreisdechant Pfarrer Hans-Günther Korr, gemeinsam mit Bezirkspräses Diakon Michael Offer. In seiner Predigt griff Korr das aktuelle Kölner Karnevalsmotto „Mer donn et för Kölle“ auf und übertrug es auf die Furth mit den Worten „Mer donn et för de Furth“. Damit schlug er zugleich den Bogen zur Rom-Wallfahrt, welche die Bruderschaft im vergangenen Jahr durchgeführt hatte.

Eine solche Wallfahrt – noch dazu in einem vom Papst ausgerufenen Heiligen Jahr – wird vom Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften mit der Verleihung des Anno-Santo-Kreuzes gewürdigt. Dieses Kreuz zeigt das Abbild von Papst Franziskus, der das Heilige Jahr ausgerufen hatte. Zur feierlichen Übergabe war Bundesschützenmeister Robert Hoppe aus Grevenbroich angereist. Direkt im Anschluss an die Predigt überreichte er das Kreuz stellvertretend an Präses Korr.

Nach der Messe zogen die Schützen, begleitet von Musik, in einem ersten Umzug durch die Further Straßen, bevor im gut gefüllten Festzelt der weltliche Teil des Patronatstags begann. Präsident und Brudermeister Jochen Hennen begrüßte neben Schützenkönig Jochen I. Nitschke, Prinz Yannick I. Hüsgen sowie Schülerprinz Soel I. Rottmann zahlreiche Gäste aus dem Schützenwesen, der Politik sowie befreundete Vereine.

Als Festredner konnten die Further Schützen den Oberst des Neusser Bürger-Schützen-Vereins, Bernd Herten, gewinnen. In seiner Festrede verband Herten Tradition, Engagement und Lebensfreude auf besondere Weise. Er stellte die Bedeutung des Ehrenamts in den Mittelpunkt und dankte allen, die sich selbstlos für die Gemeinschaft einsetzen. Zudem zeigte er die engen Zusammenhänge und gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Karneval, Schützenwesen und Kirche auf und schlug damit einen gelungenen Bogen von der Vorabendveranstaltung über die kirchliche Feier bis hin zum schützenfestlichen Treiben im Festzelt.