Musik zur Marktzeit: Kompositionen und Gespräche mit dem Oberpfarrer
15.08.2026 , 16:07 Uhr
Am Samstag, 15. August, lädt das Quirinusmünster in Neuss um 11.30 Uhr zur nächsten Ausgabe der Reihe „Musik zur Marktzeit“ ein. Inmitten des geschäftigen Markttreibens bietet die musikalische Matinee Gelegenheit, für eine halbe Stunde innezuhalten und den besonderen Klangraum des Quirinusmünsters zu erleben. Geistlich führt Oberpfarrer Andreas Süß ein, der auch im Anschluss noch mit dem „Kaffee-Fahrrad“ die Besucher des Marktes zu Kaffee, Cappuccino, Espresso zum Verweilen und Austausch mit Mitgliedern des Kirchenvorstands, Gemeindeteams und Pfarreirats einlädt.
Der Pfarrer ist „ansprechbar“ mit dem Fahrrad in der Pastoralen Einheit unterwegs - nach Stationen an Heilige Dreikönige zum Tag mit Weihbischof Schwaderlapp und zum Tag der offenen Tür im Gymnasium Marienberg, am St. Theresienheim in Weckhoven, zum Gemeindefest an St. Peter in Hoisten und Kircheneröffnung von St. Martinus in Uedesheim ist er nun wieder am Quirinusmünster unterwegs.
An der Orgel ist Mirosława Cieślak zu hören. Die musikalische Gestaltung übernimmt Stefan Starnberger, Kantor am Quirinusmünster. Auf dem Programm steht eine abwechslungsreiche Auswahl geistlicher und weltlicher Orgelmusik aus mehreren Jahrhunderten.
Eröffnet wird das Programm mit vier Versen aus dem „Magnificat V. Toni“ des norddeutschen Orgelmeisters Heinrich Scheidemann (1595–1663). Es folgt die Marienantiphon „O przenaslawnyesysza Panno“ aus der Tabulatur von Johannes de Lublin aus dem 16. Jahrhundert.
Mit „Nun lob mein Seel den Herren“ von Johann Pachelbel (1653–1706) führt das Programm in die süddeutsche Orgeltradition des Barock. Einen besonderen Akzent setzt anschließend Franz Liszts (1811–1886) „Weimars Volkslied“. Den Abschluss bildet die Partita über „Gott ist gegenwärtig“ von Thomas Wiesenberg (*1959).
Die Verbindung von historischer und neuerer Orgelmusik macht die „Musik zur Marktzeit“ zu einem besonderen musikalischen Erlebnis. Das Programm lädt dazu ein, vertraute Choralmelodien und selten zu hörende Werke in der eindrucksvollen Akustik des Quirinusmünsters neu zu entdecken.