Besuchsdienste gehen neue Wege

Besuchsdienste gehen neue Wege
Besuchsdienste für ältere Mitchristen gehören seit Jahrzehnten zur gemeindlichen Caritasarbeit. Weil sich aber sowohl Leben und Bedürfnisse der Besuchten als auch die Möglichkeiten der Pfarrcaritas ändern, sind Gemeinden auf der Suche nach neuen Wegen, um diese Tradition am Leben zu erhalten.
 
Die Neusser Gemeinde St. Marien beispielsweise beklagt Personalmangel. Weil es den Geistlichen der Gemeinde in der Regel nicht mehr möglich ist, die Geburtstagsjubilare zu besuchen, übernehmen ehrenamtliche Mitarbeiter diese Aufgabe. Sie möchten am Tag des jeweiligen Geburtstages alle 80-, 85jährigen und älteren Gemeindemitglieder zu Hause besuchen und ihnen zum Geburtstag Gesundheit und Gottes Segen wünschen.
 
Einen ganz anderen Weg dagegen beschreitet inzwischen die Gemeinde St. Mauritius und Heilig Geist in Meerbusch. Früher wurden Gemeindemitglieder an ihrem 80. Geburtstag von einem Mitglied des Pastoralteams besucht. Nicht immer gab es dabei positive Erfahrungen: einige waren nicht zu erreichen, andere erkrankt, wieder andere hatten schon so viel Besuch, dass es kaum Gelegenheit zu einem intensiveren Austausch gab.
Daher ist in Pfarrgemeinderat folgende Idee entstanden: Dreimal jährlich werden die Geburtstagskinder zu einer Feier in den Pfarrsaal eingeladen. So entsteht  mehr Kontakt untereinander und das ganze Pastoralteam wird gleich allen gratulieren können.