Defis in Basilika und Krankenstation angebracht

Stephan Großsteinbeck (l.) und Willi Bednarczyk brachten die Geräte an.
Stephan Großsteinbeck (l.) und Willi Bednarczyk brachten die Geräte an.
Defibrillatoren gegen Herzversagen hat der Förderverein für das Missionshaus Knechtsteden gekauft. Ein Gerät wurde im Kreuzgang der Basilika angebracht, ein weiteres auf der Krankenstation der Spiritaner.
 
Zunächst fand eine Schulung unter der Leitung von Ralf Peters vom Malteser Hilfsdienst (MHD) Dormagen statt, dann schritten zwei Vorstandmitglieder des Fördervereins, Stephan Großsteinbeck und Willi Bednarczyk, zur Tat und installierten die „Defis“.  
 
In Deutschland erleiden etwa 120.000 Menschen pro Jahr den plötzlichen Herztod. Bei einem Kreislaufstillstand tritt meist auch eine Rhythmusstörung des Herzens auf, die zu einem Kammerflimmern führt. Die effektivste Behandlung, um dieses Kammerflimmern zu beenden, ist die Defibrillation mit elektrischen Stromstößen durch das Herz des betroffenen Menschen.
 
Dabei muss schnell gehandelt werden, da das Kammerflimmern zumeist nur wenige Minuten anhält und der Rettungsdienst nicht immer in dieser kurzen Zeitspanne eintreffen kann. Hierfür wurden die „Defis“ entwickelt, die den Herzrhythmus selbst analysieren und daher von Laien eingesetzt werden können und sollen. Die Geräte werden in zunehmendem Maße öffentlich zugänglich gemacht – so auch jetzt in Knechtsteden.