Dormagen-Nord: Gesprächsreihe über das Konzil

Pfarrer Koltermann beleuchtet das Zweite Vaticanum. Foto: TZ
Pfarrer Koltermann beleuchtet das Zweite Vaticanum. Foto: TZ
Eine neue Gesprächsreihe mit dem Titel „Zweites Vatikanisches Konzil – mit der Tradition in die Zukunft“ gibt es jetzt im Seelsorgebereich „Dormagen-Nord“. Klaus Koltermann, der leitende Pfarrer, nimmt die Tatsache, dass das Konzil vor nun über 50 Jahren eröffnet worden ist, zum Anlass, „einen Blick zurück zu werfen auf diese spannende Zeit voller Erwartungen, Hoffnungen und Umbrüche“.
 
"Die einen sehen im Zweiten Vatikanischen Konzil einen Bruch mit der Tradition beziehungsweise vielen Traditionen der Kirche. Die anderen betonen gerade die Kontinuität mit der Tradition, aus der heraus ein Neuaufbruch in die Zukunft gewagt wurde", so Koltermann. Sein Fazit: "Für den Großteil der Konzilsväter wäre diese Frage wohl sehr leicht zu beantworten gewesen. Natürlich steht man in der Tradition der Kirche. Entscheidend ist wohl eher, auf welche Aspekte der durchaus vielfältigen und vielstimmigen katholischen Tradition man sich bezieht und wie sich Tradition und neue Erfahrungen der Gegenwart zueinander verhalten."
 
Am Donnerstag, 31. Januar, geht es um die Konstitution über die heilige Liturgie. Bis Ende Juni werden Themen wie das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen oder das Dekret über das Apostolat der Laien beleuchtet. Die Gespräche beginnen jeweils donnerstags um 20 Uhr im Pfarrheim St. Pankratius in Nievenheim. Näheres im Internet: www.dormagen-nord.de.