Erste Zukunftspläne im Blick: Neue Geschäftsführerin im Neusser Kolpinghaus
25.09.2026
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Aus: Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln
Stephanie Pook ist neue Geschäftsführerin des Kolpinghauses am Burggraben in Neuss. Die 46-Jährige folgt im Amt auf Thomas Inden, der nach 18 Dienstjahren und mit großem Dank in den Ruhestand verabschiedet worden ist.
Pook wurde in Leipzig geboren und kam nach einer Ausbildung zur Rettungsassistentin für ein Studium des Rettungsdienst-Managements ins Rheinland. Dabei lernte sie auch das Kolpinghaus kennen, begann dort als Rezeptionistin und ist nun zehn Jahre später zur Chefin aufgestiegen.
Das 1975 eröffnete Kolpinghaus ist ein Beherbergungsbetrieb mit 144 Betten und verzeichnet eine Auslastungsquote von rund 90 Prozent. Auf den Spuren von Gesellenvater Adolph Kolping bekommen Handwerksgesellen „auf der Walz“ kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten. Die meisten der 120 Zimmer sind anderweitig belegt. Bei den Bewohnern handelt es sich um Auszubildende, die sich wegen der Lehre in einem Betrieb oder des Unterrichts an einer Berufsschule in der Quirinusstadt aufhalten. Hinzu kommen allein reisende Flüchtlinge, die sich mit Erreichen der Volljährigkeit neu orientieren müssen, und junge Erwachsene, die das Jugendamt vermittelt.
Weil der Bedarf nach Wohnangeboten mit sozialpädagogischer Begleitung wächst, soll der Bereich „Jugendwohnen“ unter Pooks Regie ausgebaut werden. Zudem wird die Modernisierung des Komplexes mit einem Veranstaltungssaal angestrebt.