Gelungene Rommerskirchener Fußwallfahrt zum Apostelgrab in Trier

Gebetspause im Grünen: die Rommerskirchener Pilger auf dem Weg nach Trier.
Gebetspause im Grünen: die Rommerskirchener Pilger auf dem Weg nach Trier.
Zum 26. Mal hat sich die Fußpilgergruppe der St.-Sebastianus-Bruderschaft Rommerskirchen von 1425 unter Leitung von Brudermeister Franz Josef Osterath auf den Weg zum Grab des Apostels Matthias nach Trier gemacht. Insgesamt 33 Gläubige aus dem Seelsorgebereich „Gillbach“ zogen mit durch die Eifel. Das Motto „Einmütig im Gebet“ wurde auf dem Weg, bei Meditationen zum „Vater unser“ und bei den Gottesdiensten in den Predigten von Pfarrer i. R. Monsignore Franz Josef Freericks aufgegriffen.
 
Ehe die Wallfahrer sich auf den Weg machten, wurde im Aussendungsgottesdienst in St. Peter in Rommerskirchen das Fahnenband geweiht, das die langjährige Pilgerin Marliese Schmitz gestickt hatte. Auf der Bethlehemer Höhe im rekultivierten Tagebau Bergheim wurden am Kreuz die fünf Meditationsgruppen eingeteilt, die täglich zweimal über vorbereitete Texte zum Wallfahrtsthema ins Gespräch kamen. Nach der Mittagsrast am ersten Tag in Thorr zog die Gruppe, der sich auch in diesem Jahr Schwester Scholstika Häring OSB aus der Abtei Dinklage angeschlossen hatte, weiter.
 
Die letzte Etappe führte über Kordel zur Meditation am Weißhaus, von wo sich ein herrlicher Blick über Trier bis zur Abtei St. Matthias bot. Dort am Ziel, zogen die Rommerskirchener gemeinsam mit Pilgergruppen aus Köln-Brück, Düren und Aachen in die Basilika ein Dabei ehrte Bruder Thomas OSB Franz Josef und Marianne Osterath für ihre 25. Wallfahrt. Im Kreis der Pilger wurde anschließend angestoßen auf die Jubilare, zu denen auch Pastor Freericks wegen seiner 25. Fußwallfahrt von Rommerskirchen gehörte.
 
Dazu hatte es sich Oberpfarrer Dr. Meik Schirpenbach nicht nehmen lassen, die Pilger aus seinem neuen Sprengel zu treffen. Er selbst war parallel mit der Pilgergruppe aus Hürth und Wahnheide unterwegs zum Grab des heiligen Matthias gewesen. Nach der Teilnahme an der Komplet der Mönche ließen die Pilger nach dem Abendessen in froher Runde noch einmal die Wallfahrt Revue passieren und waren sich einig, dass es nicht nur wegen des guten Wetters, sondern vor allem wegen der Einmütigkeit und Harmonie in der Gruppe eine gelungene Tour war.
 
Zum Abschluss kamen die Trier-Pilger in die Pfarrkirche St. Martinus in Nettesheim zum Sonntagsgottesdienst. Die Wallfahrer hoffen darauf, dass vom 14. bis zum 20. Oktober 2018 die 27. Fußwallfahrt unter dem Leitwort: „Kommt und seht“ stattfinden kann. Am Samstag, 16. Dezember, um 14 Uhr im Pfarrzentrum St. Peter in Rommerskirchen haben die Fußpilger ihr nächstes Treffen vereinbart. Dabei sollen auch die Fotos gezeigt werden, die auf der Wallfahrt gemacht wurden.