Gemeinde St. Odilia: Gohrer freuen sich auf neues Pfarrheim

Wenn der Anbau am denkmalgeschützten Pfarrhaus in Gohr abgerissen ist, entsteht Platz für das neue Gemeindezentrum St. Odilia. Foto: TZ
Wenn der Anbau am denkmalgeschützten Pfarrhaus in Gohr abgerissen ist, entsteht Platz für das neue Gemeindezentrum St. Odilia. Foto: TZ

Die Gemeinde St. Odilia bekommt ein neues Pfarrheim. „Wir sind froh, dass es endlich losgeht“, so Hermann-Josef Glasmacher, der stellvertretende Vorsitzende des Gohrer Kirchenvorstands. Das Begehen des Weges zur neuen Begegnungsstätte am Kirchplatz dauerte schließlich über zehn Jahre.

Jetzt liegt die sogenannte Vollplanungsgenehmigung aus dem Generalvikariat vor. Bevor es weitergeht, gilt es nun, die Stellungnahme der Denkmalschutzbehörde zum Entwurf abzuwarten, der Neubau muss sich schließlich mit dem denkmalgeschützten Pfarrhaus von 1883 in unmittelbarer Nachbarschaft optisch „vertragen“.

Möglich gemacht wurde das Projekt durch die Solidarität im Seelsorgebereich „Dormagen-Nord“. Dort ist ein Gebäudekonzept erstellt worden, in dem die Gemeinden Nievenheim, Delrath, Stürzelberg, Delhoven und Straberg die Reduzierung ihrer Flächen zusagten, so dass durch den Neubau in Gohr unter dem Strich keine neuen Räume entstehen.

Das Erzbistum hatte der Vorplanung für den Komplex mit der Auflage zugestimmt, dass maximal 85 Quadratmeter Versammlungsfläche und 15 Quadratmeter für das Büro entstehen. Der Anbau am Pfarrhaus soll nun abgerissen werden und Platz machen für ein Gemeindezentrum, das etwas versetzt davon errichtet wird. Der Baubeginn ist im Herbst vorgesehen.