Grevenbroich/Rommerskirchen: Größte Seelsorgeeinheit nimmt Form an

Pater Jos Houben kann im August die Leitung der Grevenbroicher Seesorgebereiche abgeben. Foto: TZ
Pater Jos Houben kann im August die Leitung der Grevenbroicher Seesorgebereiche abgeben. Foto: TZ
Seine Visitenkarte müsste im Großformat gedruckt werden: Salvatorianer-Pater Jos Houben ist leitender Pfarrer im Seelsorgebereich „Vollrather Höhe“ sowie Pfarrverweser an Elsbach und Erft und im Pfarrbezirk „Niedererft“. Mit anderen Worten: Er zeichnet verantwortlich für die gesamte katholische Kirche im Stadtgebiet von Grevenbroich.
 
Doch jetzt ist Entlastung in Sicht: Zum 15. August kann Houben ins zweite Glied rücken, Pfarrvikar werden und dann im nächsten Jahr in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Der Erzbischof hat nämlich den Bonner Stadtjugendseelsorger Dr. Meik Peter Schirpenbach zum neuen leitenden Pfarrer ernannt von Grevenbroich und Rommerskirchen (wo wiederum Monsignore Franz Josef Freericks in den Ruhestand geht).
 
Somit entsteht die mit 41.000 Katholiken größte Seelsorgeeinheit der Erzdiözese. In den nächsten fünf Jahren sind dort sechseinhalb Priesterstellen, ein Diakon, drei Gemeinde- beziehungsweise Pastoralreferenten sowie vier Verwaltungsleiter vorgesehen.
 
Pater Houben hat bereits „einschneidende Veränderungen“ angekündigt. Nicht mehr in jeder Kirche werde an jedem Wochenende ein Gottesdienst gefeiert werden können. Wann der neue leitende Pfarrer in sein Amt eingeführt werden soll, wird im Moment abgestimmt. Er zieht in die Grevenbroicher Innenstadt.