Kammerchor Knechtsteden ist 25 Jahre jung

Kantor Bert Schmitz leitet den Kammerchor.
Kantor Bert Schmitz leitet den Kammerchor.
Sein 25-jähriges Bestehen begeht der Kammerchor an der Basilika Knechtsteden mit drei Konzerten, bei denen die nach Ansicht der Mitglieder besten Stücke aus dem zurückliegenden Vierteljahrhundert aufgeführt werden sollen.
 
Den Anfang macht am Sonntag, 13. April, ab 16 Uhr das Passionskonzert „Wie liegt die Stadt so wüst“, bei dem in dem romanischen Gotteshaus des Spiritaner-Klosters Werke von Palestrina, Schütz, Bach und anderen Komponisten zu Gehör gebracht werden. Das Dirigat übernimmt Kantor Bert Schmitz, der Gründer und Leiter des Kammerchores. Es folgen Auftritte am 7. September und 20. Dezember.
 
Schmitz erinnert sich gern an die Anfangszeit und einen ungewöhnlichen Auftritt zu Beginn: In der Zeit des deutschen Mauerfalls nahm das Ensemble an einem Musikwettbewerb in Litomysl, etwa 100 Kilometer östlich von Prag in der damaligen Tschechoslowakei, teil. Vor allem die Verkehrsbedingungen waren seinerzeit noch katastrophal.
 
„Wenn wir gewusst hätten, welche Strapazen auf uns zukommen, wäre wohl keiner mitgefahren“, so Schmitz, „aber im Rückblick sind wir uns einig: Das war einfach toll!“ Und obwohl es immer eine gewisse Fluktuation in dem rund 25 Mitglieder starken Chor gab, hat sich der „Geist von Litomysl“ bis heute erhalten.