Knechtsteden: Freunde des Missionshauses zogen positive Bilanz

Der Klosterfriedhof vor der Knechtstedener Basilika ist von Fachleuten neugestaltet worden. Foto: TZ
Der Klosterfriedhof vor der Knechtstedener Basilika ist von Fachleuten neugestaltet worden. Foto: TZ
Der Neujahrsempfang musste wegen Corona ausfallen, seine aus diesem Anlass übliche Jahresbilanz hat der Förderverein für das Missionshaus Knechtsteden trotzdem gezogen. Vor allem die Neugestaltung des Klosterfriedhofs ist gelungen. Fachleute haben die letzten Ruhestätten der Spiritaner komplett überarbeitet.
 
Die Flächen vor den Gräbern wurden instandgesetzt, die Gräber selbst neu bepflanzt. Die Grabsteine sind gereinigt worden. Darüber hinaus haben Handwerker das Pflaster der Treppe neu verlegt und die Stolperfallen beseitigt. Die Gesamtkosten betrugen über 19.000 Euro, die aus den Mitteln des Vereins finanziert werden konnten.
 
Bezahlt haben die Freunde des Missionshauses auch die 12.000 Euro teure Innenreinigung der Basilika. Die beauftragte Firma hat die romanische Kirche mit einem Hubsteiger auch in den hohen, schwer zugänglichen Bereichen fachgerecht gereinigt und von Spinnweben befreit.
 
An ihren ursprünglichen Standort in der Basilika zurückgekehrt ist unterdessen die Statue mit der Darstellung des heiligen Antonius von Padua von 1904. Sie wurde in den 1960-er Jahren gegenüber der West-Apsis in einem kleinen Park aufgestellt. Die Witterung setzte dem Naturstein aber stark zu. Vor der Versetzung hat ein Steinmetz das Kunstwerk gereinigt, repariert und konserviert. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme betrugen 3500 Euro.