KÖB: Neuer Bücherschrank im Nettesheimer Martinuspark eröffnet

03.01.2026

Franziska Richter und Melanie Lange vom KÖB-Team St. Martinus in Nettesheim freuen sich über den neuen Bücherschrank.
Franziska Richter und Melanie Lange vom KÖB-Team St. Martinus in Nettesheim freuen sich über den neuen Bücherschrank.

Gute Nachrichten für alle Bücherfreundinnen und -freunde: Im Martinuspark, der Grünfläche zwischen Pfarrkirche und Pfarrzentrum in Nettesheim, steht jetzt ein öffentlicher Bücherschrank, der zum Stöbern, Tauschen und Teilen einlädt. Damit ist ein frei zugänglicher Ort entstanden, der Menschen aller Generationen zusammenbringt, Lust aufs Lesen macht und einen nachhaltigen Umgang mit Büchern fördert. 

Initiiert wurde das Projekt vom Planungsteam der Katholischen Öffentlichen Bücherei (KÖB) St. Martinus mit Friederike Winterberg, Nadine Honerbach, Franziska Richter und Melanie Lange. Nachdem der Kirchenvorstand im Sommer 2025 die Aufstellung genehmigt und eine Bezuschussung freigegeben hatte, konnte die Planung beginnen. Unterstützung erhielt das Vorhaben zudem von der Gemeinde Rommerskirchen sowie der VR-Bank.

Die Umsetzung übernahm Melanie Lange. Besonders erfreulich war für sie die Zusammenarbeit mit dem Hersteller des Bücherschranks: Der Geschäftsführer der Firma Mediaport, Uli Mitchell-Figueras, selbst großer Bücherliebhaber und Autor von Abenteuerromanen, kam dem Projekt großzügig entgegen und setzte die Aufstellung des Bücherschranks persönlich um. Obwohl die Lieferung ursprünglich erst für März vorgesehen war, fand er kurzfristig einen früheren Termin und ermöglichte so die vorzeitige Aufstellung des Bücherschranks. Nach der Trocknungszeit des Fundaments konnte der Bücherschrank in Betrieb genommen werden.

Seitdem steht er allen Bürgerinnen und Bürgern offen. Das Prinzip ist einfach: Gut erhaltene Bücher einstellen und neuen Lesestoff mitnehmen. Die Pflege des Schranks übernimmt das Team der KÖB St. Martinus. Wichtig ist dabei: Bitte keine Rückgaben der Bücherei einstellen und bei vollem Schrank nichts danebenlegen. So bleibt Platz für einen lebendigen Austausch und viele neue Geschichten.