Neuenhausen: Denkmalgeschützte Pfarrkirche St. Cyriakus ist saniert worden

Neuenhausens Cyriakuskirche erstrahlt im neuen Glanz. Foto: TZ
Neuenhausens Cyriakuskirche erstrahlt im neuen Glanz. Foto: TZ
Die 1888 geweihte Pfarrkirche St. Cyriakus ist umfassend renoviert worden. Darüber freuen sich nicht nur Toni Schoop, Bernhard Pelzer und Herbert Grippekoven vom Neuenhausener Kirchenvorstand, die das Projekt in enger Absprache mit dem Generalvikariat maßgeblich begleitet haben. Die ersten Pläne dafür wurden schon 2011 geschmiedet, jetzt ist alles fertig.
 
Feuchte Stellen und Risse im Mauerwerk mussten beseitigt werden. Sechs wie die ganze Kirche am Welchenberg unter Denkmalschutz stehende Bleiglasfenster waren undicht, wurden saniert und mit einem Schutzglas versehen. Ganz neu ist die Tageskapelle, die durch eine großzügige Glasfläche einen gelungenen Blick in das Gotteshaus erlaubt. Die Säulenkapitelle wurden passend zum Sandstein in einem Rotton gestrichen und grün abgesetzt. Die sogenannte Kapitellwulst erstrahlt jetzt mit Blattgold.
 
Ein Triptychon aus dem 16. und ein Triumphkreuz aus dem 15. Jahrhundert sind genauso restauriert worden wie Altäre, Bänke, Kanzel und Kreuzweg-Stationen. Die Orgel wurde generalüberholt. Eine neue LED-Beleuchtung, eine neue Lautsprecher-Anlage und ein neuer Liedanzeiger schließen den Kreis. Die Gemeinde hat 30 Prozent der Kosten getragen, den großen Rest steuerte das Erzbistum hinzu.