Rohbau des neuen Bettenhauses am St.-Alexius-/St.-Josef-Krankenhaus fertig

Dr. Martin Köhne erläutert Mitarbeitern des St.-Alexius-/St.-Josef-Krankenhauses während einer Besichtigung des Rohbaus das neue Licht- und Raumkonzept
Dr. Martin Köhne erläutert Mitarbeitern des St.-Alexius-/St.-Josef-Krankenhauses während einer Besichtigung des Rohbaus das neue Licht- und Raumkonzept

Die Bauarbeiten sind exakt im Zeitplan, der Rohbau ist so gut wie fertig: Der Anbau des St.-Alexius-/St.-Josef-Krankenhauses in Neuss, dessen Grundstein im März dieses Jahres gelegt worden ist, konnte jetzt besichtigt werden. Rund 160 interessierte Mitarbeitende nutzten die Gelegenheit und nahmen – ausgestattet mit Helmen, Masken und festem Schuhwerk – an Führungen durch das neu entstehende Gebäude teil. In kleinen Gruppen erfuhren sie, wo und wie ab Ende 2021 die psychiatrischen Patienten behandelt werden. 

Das neue Bettenhaus der Psychiatrie wird auf vier Etagen mit rund 4600 Quadratmetern Nutzfläche Platz für eine optimale Versorgung der Erkrankten bieten. „Das Thema ,Natürliches Licht‘ findet ganz besondere Berücksichtigung“, sagt Dr. Martin Köhne, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Krankenhauses, „denn je dunkler die Umgebung ist, desto bedrückter ist auch die Seele“. Deshalb entstehen zwei lichtdurchflutete, komfortable Privatstationen mit 46 Betten und einem ganz besonderen Ambiente. Dazu kommen ein modernes Ambulantes Zentrum im Erdgeschoss und ganz oben ein großzügiger Dachgarten mitsamt Wellnessbereich. „Von dort aus hat man dann einen herrlichen Blick auf das Qurinusmünster“, so Köhne.

Die Aufenthaltsqualität soll bewusst sehr hoch sein, immerhin verbleiben die Patienten mit Krankheitsbildern wie Depression oder Demenz bis zu acht Wochen. „Wir legen viel Wert auf eine exklusive, persönliche Ansprache“, erklärt Köhne. „Andere Krankenhäuser investieren in technische Geräte, wir investieren in das Ambiente, das Gespräch, das Schöne.“ Der Neubau bietet auch eine Entlastung für das bestehende psychiatrische Krankenhaus. Wenn die Bauarbeiten mitsamt der Innenausstattung fertig sind, wird die katholische St.-Augustinus-Gruppe, zu der das Krankenhaus gehört, rund 16 Millionen Euro in den Neubau investiert haben. Eröffnet werden soll das Bettenhaus im Dezember nächsten Jahres.