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Selikumer Oktav lockt wieder zur traditionellen Cornelius-Wallfahrt

11.09.2026

Die Cornelius-Kapelle ist in diesem September wieder das Ziel der Selikum-Pilger. Foto: TZ
Die Cornelius-Kapelle ist in diesem September wieder das Ziel der Selikum-Pilger. Foto: TZ

Selikum steht im September wieder ganz im Zeichen der traditionellen Cornelius-Oktav. Die Reuschenberger Gemeinde St. Elisabeth und Hubertus hat als Ausrichter das Programm vorgelegt. Das Festhochamt zur Eröffnung der Wallfahrtszeit beginnt am Sonntag, 13. September, um 11 Uhr vor der Kapelle. Ein Bläser-Quartett sorgt für die musikalische Umrahmung. Anschließend gibt’s Getränke und die traditionelle Appeltaat.

In den darauffolgenden Tagen sind Andachten und Gottesdienste von Kindergärten und Schulen, der Kolpingsfamilie und benachbarter Seelsorgebereiche vorgesehen. Am Dienstag, 15. September, um 15 Uhr wird eine Seniorenmesse mit Krankensalbung gefeiert. Der Abschlussgottesdienst der Selikumer Oktav erfolgt am Sonntag, 20. September, um 16 Uhr.

Die Cornelius-Oktav ist seit langer Zeit fest im kirchlichen Leben verwurzelt. Sie verbindet die Verehrung des heiligen Cornelius (einem der vier Marschälle neben den Heiligen Quirinus, Hubertus und Antonius) mit der Erfahrung von Gemeinschaft und dem gemeinsamen Glauben. Jahr für Jahr kommen Menschen aus verschiedenen Gemeinden und darüber hinaus zusammen, um in den Gottesdiensten innezuhalten, miteinander zu beten und sich auf die Fürsprache des heiligen Cornelius zu besinnen.

„Wir laden alle Menschen aus unseren Neusser Gemeinden ganz herzlich ein, diese besondere Zeit mit uns zu feiern. Die Cornelius-Oktav ist gelebte Tradition, aber zugleich immer wieder eine Einladung, den eigenen Glauben neu zu entdecken und Gemeinschaft zu erfahren“, so der leitende Pfarrer Andreas Süß.

„Gerade in einer Zeit, in der vieles einem schnellen Wandel unterliegt und wir für den Frieden in der Welt bitten, bietet die Oktav einen wertvollen Moment des Innehaltens. Die vertrauten liturgischen Formen, die Begegnungen in der Gemeinde und die gemeinsame Feier schaffen eine Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“, sagt der Geistliche.