Weihbischof Schwaderlapp war auf Visitation in Rommerskirchen

Visitation in Rommerskirchen (von links): Ursula Jochemich, Monsignore Freericks, Weihbischof Schwaderlapp, Wilfried Jochemich und Gemeindereferentin Margret Keusgen auf der Wasserburg Anstel. Foto: TZ
Visitation in Rommerskirchen (von links): Ursula Jochemich, Monsignore Freericks, Weihbischof Schwaderlapp, Wilfried Jochemich und Gemeindereferentin Margret Keusgen auf der Wasserburg Anstel. Foto: TZ

Kirche und Landwirtschaft haben durchaus Gemeinsamkeiten: Beide befinden sich nämlich im Wandel. Das wurde jetzt bei der Visitation von Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp im immer noch an vielen Stellen bäuerlich geprägten Rommerskirchen deutlich.

Schwaderlapp besuchte dort die Wasserburg Anstel, die den Wandel bereits hinter sich hat. Früher der Mittelpunkt eines „richtigen“ Bauernhofs, dient das Anwesen von Wilfried und Ursula Jochemich inzwischen als pulsierendes Herz einer Reit-Anlage mit über 50 Pferden. Neben zahlreichen Informationen über den Pferdesport erhielt Schwaderlapp auch viele Auskünfte über das kirchliche Leben im Seelsorgebereich „Gilbach“.

Dort stehen tiefgreifende Veränderungen an. Monsignore Franz Josef Freericks, der leitende Pfarrer und langjährige Dechant, geht in den wohlverdienten Ruhestand und kündigte seine Verabschiedung für den 9. Juli an. Künftig wird die Pfarreiengemeinschaft mit den drei Grevenbroicher Seelsorgebereichen zu einem 41.000 Katholiken zählenden Sendungsraum zusammengefasst, was naturgemäß für viel Gesprächsstoff sorgt. Das erfuhr der Weihbischof etwa bei einer Begegnung mit Gläubigen in Hoeningen.

Auf seinem Besuchsprogramm standen auch die Kindertagesstätte in Rommerskirchen, das Caritashaus St. Elisabeth und die Kirchen von Oekoven bis Evinghoven.