Referat im Gregoriussaal: Das Grabtuch von Turin im Blickpunkt
31.03.2026 , 15:49 Uhr
Am Dienstag, 31. März, um 19 Uhr beginnt im Gregoriussaal, der Sakristei an der Basilika St. Quirin in Neuss, ein Vortrag mit Diskussion. Thema „Wissenschaftler auf den Spuren des Grabtuchs von Turin, Wissenschaftler auf den Spuren der Auferstehung“. Das Grabtuch von Turin und das Tuch von Oviedo – handelt es sich bei diesen „heiligen Tüchern“ tatsächlich um Gegenstände, mit denen der leidende und gekreuzigte Jesus bedeckt war? Oder sind diese Objekte später zum Zweck des Reliquienkults eigens angefertigt und untergeschoben worden? Der Neusser Historiker und Bestsellerautor Dr. Michael Hesemann berichtet von seinen Forschungen zu diesen Tüchern. Mit ausgefeilten kriminalistischen Techniken wurden die Tuchreliquien analysiert, und das darauf befindliche Blut wurde mit modernsten forensischen Methoden untersucht. Die Ergebnisse der naturwissenschaftlichen Analyse wurden dann mit historischen und archäologischen Erkenntnissen konfrontiert. Hesemann ist überzeugt: Anhand der Spuren auf den Tuchreliquien kann man das Leiden und Sterben Christi bis ins Detail nachvollziehen.