Zu Fuß zur Trösterin der Betrübten: Die 375. Neusser Kevelaer-Wallfahrt steht bevor

16.04.2024

Die Marienbasilika gehört zu den Zielen der 375. Kevelaer-Wallfahrt aus Neuss. Foto: TZ
Die Marienbasilika gehört zu den Zielen der 375. Kevelaer-Wallfahrt aus Neuss. Foto: TZ

Seit 1649 lassen sich Wallfahrten aus der Quirinusstadt nach Kevelaer nachweisen. Vom 28. bis zum 30. Juli machen sich die Gläubigen also zum 375. Mal via Aldekerk und Geldern auf den Fußweg zur Trösterin der Betrübten. Die Vorbereitungen für den Jubiläumsgang haben soeben begonnen. 

Dabei drohte der Gepflogenheit zwischenzeitlich das Ende. Teilweise waren es nur noch drei einsame Pilger, die von der Erftmündung an den Niederrhein zogen. Zum Jubiläum „350 Jahre Kevelaer-Wallfahrt“ 1999 kamen immerhin wieder 60 Neusser in den Marienort.  Im Jahr 2002 beschlossen 19 aktive Wallfahrer im Pfarrzentrum St. Pius, die bereits vor vielen Jahren aufgelöste Kevelaer-Bruderschaft wiederzubeleben. Die Initiative ging von Diakon Heinz Günter Beckers und Karl-Heinz Kremer aus. „Unser Ziel ist es, den Staffelstab weiter zu geben, damit die lange Tradition nicht abbricht“, hieß es damals. 

Und nun hat die Bruderschaft um ihren Präses, Generalvikar und Dompropst Guido Assmann, den früheren Oberpfarrer von St. Quirin, das 375. Pilgerprogramm vorgelegt. „Ich freue mich jedes Jahr auf diese Fußwallfahrt. Die Gemeinschaft und das Gebet tun gut, und das gemeinsame Unterwegssein stärkt mich im Glauben für meinen Alltag“, so Assmann. Anmeldeformulare können angefordert werden per E-Mail an die Adresse kevelaerbruderschaft@neuss-mitte.de. Anmeldeschluss ist der 31. Mai.