Arrividerci, Herr Kaplan: Abschied mit italienischem Flair in Wevelinghoven

29.06.2022

Mitsingen erwünscht: In Wevelinghoven wurde Kaplan Galetti mit einem fröhlichen Fest der Begegnung verabschiedet.

Mit einem fröhlichen Fest der Begegnung verabschiedete sich Kaplan Nicolo Galetti von den Gläubigen des Sendungsraums Grevenbroich/Rommerskirchen in der Pfarrkirche St. Martinus in Wevelinghoven.

Zu Beginn wurde ein festlicher Gottesdienst, den Galetti, Oberpfarrer Dr. Meik Schirpenbach sowie Pfarrvikar Reck und Kaplan Schuster konzelebrierten, gefeiert. Nach der Predigt dankte Galetti allen Gläubigen, denen er begegnen durfte, und die ihn mit offenen Armen aufgenommen haben. Vor allem dankte er seinen italienischen Freunden, mit denen er seit seinem 13. Lebensjahr seinen Weg zur Vertiefung im Glauben geht, und die ihn durch ihr Gebet immer getragen haben.

Schirpenbach dankte dem Kaplan für seine frischen Ideen, die er in das Seelsorgeteam eingebracht hat. Der Kirchenchor Niedererft hatte ein Glaubensbekenntnis auf Italienisch eingeübt, und neun Gäste aus Italien sangen ein fröhliches Danklied zur Gitarre am Ende der Messe.

Für den anschließenden Empfang war das neue Martinus-Forum in den grün-weiß-roten Landesfarben Italiens geschmückt, und Kaplan Galetti nahm strahlend die guten Wünsche für seine Zukunft entgegen. Er wird für drei Jahre nach München ziehen und dort promovieren. Danach kehrt er wieder ins Erzbistum Köln zurück.

Mit Freude sang der Kaplan bei dargebotenen Mundart-Liedern mit. Richtig temperamentvoll wurde es, als die Italiener zur Gitarre griffen und beliebte italienische Schlager mit Beteiligung des Publikums sangen. Nach einer Stärkung durch eine gute Minestrone und italienischen Rosé (die Italiener tranken lieber Bier!) kam ein italienischer Eiswagen. Gemeinsam mit den Kindern genoss Galetti ein Eis, und alle waren zufrieden.

„Wir verabschieden uns mit sehr gemischten Gefühlen von unserem Kaplan. Wir freuen uns über die Möglichkeit des Studiums für ihn. Wir wussten, dass seine Zeit bei uns auf vier Jahre begrenzt war, aber wir sind traurig, dass wir uns nicht mehr an seinem fröhlichen aufbauenden Glauben freuen können“, so die Gläubigen.