Ein erster und ein dritter Preis: Marienbergerinnen erfolgreich beim „Jugend forscht“-Wettbewerb

Die Achtklässlerinnen Hai Xin Ni und Fanny Braun bauten mit viel Sachverstand eine Gravitationswaage.
Sieben Gruppen mit insgesamt 13 Schülerinnen aus dem Erzbischöflichen Gymnasium Marienberg in Neuss stellten sich der Herausforderung auf den Gebieten Biologie, Chemie, Physik und Arbeitswelt: Sie nahmen am „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb Niederrhein teil, der in diesem Jahr zum 26. Mal unter dem Motto „Lass Zukunft da!“ stattfand. Jugendliche bis 14 Jahre treten dabei in der Sparte „Schüler experimentieren“ an, die älteren bis 21 Jahre in der Sparte „Jugend forscht“.
 
Im Projekt „Hüpf mal auf die Waage, Erde!“ ging es darum, mit Hilfe einer Gravitationswaage, wie sie erstmals 1798 von Henry Cavendish entwickelt worden ist, die Masse der Erde zu bestimmen. Dazu bauten die Achtklässlerinnen Hai Xin Ni und Fanny Braun mit viel Sachverstand eine Gravitationswaage, um die Gravitationskonstante zu messen, mit der dann die Masse der Erde berechnet werden kann.
 
Die Messungen wurden mit einer Kamera festgehalten und anschließend in einem Computerprogramm ausgewertet. Für ihren Forschergeist und Sachverstand erhielten die Jungforscherinnen einen ersten Preis in Physik und treten nun Mitte Mai beim Landeswettbewerb in Essen bei „Schüler experimentieren“ an.
 
Mit einem dritten Platz belohnt wurde Luisa Zimmermann aus der Jahrgangstufe 6, die jüngste im Marienberg-Team. Mit dem Thema „Schwimmen wir bald alle in Säure? Wie (über-) leben Muscheln im Jahr 2100?“ beindruckte sie die Jury. Sie setzte dabei unterschiedliche Muschelschalen einem pH-Wert von 7,5 aus, da dieser Wert der prognostizierte Wert der Meere im Jahr 2100 sein soll.
 
Da der pH-Wert der Meere gemäß allgemeinen Prognosen von 8,1 auf 7,5 sinken soll, kann man von einer Versauerung sprechen. Louisa untersuchte darauf hin, welche Auswirkungen Wasser mit einem derartigen pH-Wert in Kombination mit einer parallel erfolgenden Erwärmung auf die Muscheln haben würde. Begleitet wurden die jungen Forscherinnen von den Fachlehrerinnen Claudia Kauerz und Dorothee Wedekind.