Früherer Neusser Stadtdechant Jochen Koenig feierte sein Goldjubiläum

Spenden-Lkw zum Goldjubiläum: Monsignore Jochen Koenig aus Neuss. Foto: TZ

Zu seinem Goldenen Priesterjubiläum hatte sich Monsignore Jochen Koenig einen hölzernen Spielzeug-Lastwagen angeschafft. „Koenigs Spenden-Lkw“, so steht darauf zu lesen. Gäste, die zum Gratulieren kamen, konnten dort Geld einwerfen, das bedürftigen Kindern in den Pfarrgemeinden in Slunj und Senj in Kroatien zu Gute kommt.

Zum Jubiläum feierte Dompropst Guido Assmann eine Festmesse in der Kapelle des Neusser Augustinerinnen-Klosters Immaculata, wo Koenig seit 2010 als Hausgeistlicher wirkt. In der Kirche seiner ehemaligen Gemeinde St. Cornelius in Erfttal zelebrierte der Jubilar außerdem einen Gottesdienst.

Koenig, 1943 geboren, durch die Kriegswirren am Bodensee aufgewachsen und 1971 geweiht, war Kaplan an Heilige Dreikönige in Neuss und im Düsseldorfer Stadtteil Bilk, ehe er von 1978 bis 2010 als Pfarrer in Erfttal wirkte. Später kamen noch die Gemeinden in Gnadental, Grimlinghausen und Uedesheim hinzu.

Zudem amtierte er als Stadtdechant, stellvertretender Kreisdechant und Geistlicher Beirat im Sozialdienst Katholischer Männer und war Mitgründer der ökumenischen Notfallseelsorge und der christlich-jüdischen Gesellschaft in Neuss. Der beliebte Seelsorger, ein ausgewiesener Kroatien- und Skandinavien-Kenner sowie Freund von Miniatur-Eisenbahnen, marschiert mit im Schützengildezug „Erfttrabanten 67“.