Gemeinsame Prozession in Grevenbroich

Die Fronleichnamsprozession zog bei bestem Wetter durch Grevenbroich.
Die Fronleichnamsprozession zog bei bestem Wetter durch Grevenbroich.
Der Pfarrgemeinderat des Seelsorgebereichs "Elsbach/Erft" hat eine gemeinschaftliche Fronleichnamsprozession aller fünf Pfarrgemeinden organisiert. 

Rund 600 Christen aus Grevenbroich, Gustorf, Gindorf, Laach,, Elsen, Elfgen, Orken und Noithausen beteiligten sich an der gemeinsamen Fronleichnamsprozession. Mit großem Engagement hatten die Mitglieder des Pfarrgemeinderats, bestehend aus Vertretern der Pfarreien St. Peter und Paul Grevenbroich, St. Georg Elfgen, St. Maria Himmelfahrt Gustorf, St. Stephanus Elsen und St. Mariä Geburt Noithausen, mit den Ortsausschüssen aus Noithausen und Elfgen die Veranstaltungen im Rahmen des Hochfestes der katholischen Kirche organisiert. „Unter dem Motto ,Leib Christi – Brot des Lebens‘ war es unser Anliegen, den Gemeinschaftsgedanken unserer Fronleichnamsprozession in besonderer Weise zu unterstreichen“, erläutert Joachim Keuchel, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats. „Deshalb haben wir alle Vereine, Institutionen, Gruppen, Gemeinschaften und Arbeitskreise innerhalb unserer Pfarreiengemeinschaft zur Teilnahme eingeladen. Die Resonanz hat uns freudig überrascht."
 
Neben vielen Messdienerinnen und Messdienern, Kommunionkindern, den Kindergarten- und Schulkindern, den Frauengemeinschaften, den Schützenvereinen aus Elsen, Elfgen, Noithausen, Grevenbroich, Laach und Gustorf sowie der Gindorfer Bruderschaft kamen auch viele weitere Mitchristen aus den verschiedenen Pfarreien zunächst in die Pfarrkirche nach Elsen zum gemeinsamen Festgottesdienst. Anschließend ging es bei bestem Prozessionswetter über Orken nach Noithausen. Für ein besonderes Erlebnis sorgten am dritten Altar, an der Grabenstraße in Noithausen, die jüngsten Prozessionsteilnehmer mit ihren eigenen Gebeten und Fürbitten. Anschließend erreichte die Prozession die letzte Altarstation in der Pfarrkirche Mariä Geburt. Im benachbarten Pfarrheim trafen sich dann alle Teilnehmer nach dem Schlusssegen zu einem Imbiss und kühlen Getränken.

Den Wunsch der Organisatoren fassten der Vorsitzende Keuchel und Gindorfs Brudermeister Robert Hoppe, der ebenfalls der PGR-Vorstandsteam angehört, zusammen: „Bei vielen Aktivitäten über Dorf-, Orts- und Vereinsgrenzen ist immer wieder erstaunlich festzustellen, wie gut und wie fruchtbringend gemeinsame Veranstaltungen sein können. Man trifft Freunde, alte Bekannte, und neue Freundschaften und Kontakte werden geknüpft“, so Keuchel. Hoppe ergänzt: „Wichtigste Voraussetzung für dieses Miteinander über die bisherigen Grenzen unserer Pfarreien ist dabei einzig und allein die Bereitschaft des Einzelnen, sich für Neues zu öffnen. Die Vorstellung, hierdurch eventuell die Individualität des Einzelnen, des eigenen Vereins oder der einzelnen Pfarrei zu verlieren ist, in einem solchen Prozess des Zusammenwachsens vollkommen unbegründet.“