Grevenbroich: Grundstein für zwei neue Wohnheime gelegt

Vertreter aus Kirche, Politik und Klinik legten den Grundstein in Grevenbroich. Foto: TZ
Vertreter aus Kirche, Politik und Klinik legten den Grundstein in Grevenbroich. Foto: TZ
Eine neue Heimat für Menschen mit psychischen Erkrankungen entsteht jetzt neben St. Joseph in der Grevenbroicher Südstadt. Die St.­-Augustinus-Kliniken legten dort vor großem Publikum den Grundstein für zwei barrierefrei gestaltete Wohnhäuser.
 
Klinikchef Paul Neuhäuser und Wilfried Gaul-Canjé, Geschäftsführer der St.-Augustinus-Behindertenhilfe, begrüßten dazu zahlreiche Besucher aus Kirche, Politik und Verwaltung, unter ihnen Pfarrer Jos Houben, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Vize-Bürgermeister Bertram Graf von Nesselrode (beide CDU).
 
Auf dem Gelände, auf dem Gebäude der Pfarrgemeinde abgerissen worden waren, entstehen ein Haus mit 16 Plätzen für sogenannte stationäre Hilfen und ein weiterer Komplex mit Mietwohnungen für acht Frauen und Männer, die längere Phasen des Alltags schon selbständig bewältigen. Bei Bedarf können sie die Betreuungsangebote der benachbarten Werk- und Begegnungsstätte nutzen.
 
„Gerade für Menschen, die durch ihre Erkrankung oft mit Vorurteilen konfrontiert werden, ist es wichtig, ein möglichst normales Leben zu führen. Das Leben in einem lebendigen Stadtteil Grevenbroichs wird diesem Bedürfnis gerecht“, heißt es in dem Konzept für die 2,8 Millionen Euro teure Anlage. Die Eröffnung ist im Frühjahr 2017 geplant.