Gute Stube für die Gemeinde: Neues Pfarrheim St. Odilia in Gohr gesegnet

Freude übers neue Gohrer Pfarrheim (von links): Gerd Thiebach, Elke Widmann und Hermann-Josef Glasmacher. Foto: TZ

Das neue Pfarrheim der Gemeinde St. Odilia in Gohr war noch nicht offiziell eröffnet und trotzdem schon nützlich für den ganzen Ort: Werktags werden dort von 13 bis 19 Uhr Corona-Impfungen verabreicht. Im kleinen Rahmen gesegnet wurde das Haus zum Patrozinium nach der Messe in der Kirche von Klaus Koltermann, dem leitenden Pfarrer im Seelsorgebereich Dormagen-Nord. Eine größere Veranstaltung ist für Ostern oder Pfingsten geplant.

Architekt Richard Wichmann hat bei der Planung des Gemeindezentrums an Nachhaltigkeit, Umwelt- und Lärmschutz gedacht: Die Photovoltaik-Anlage, die dank einer Spende von Greenpeace auf dem Dach installiert werden konnte, ist bereits am Netz. Eine Wärmepumpe wird das Heizen übernehmen, das Regenwasser versickert in einem Auffangbecken, eine Lüftungsanlage sorgt auch bei geschlossenen Fenstern für das perfekte Raumklima.

„Das Projekt hat einen Werdegang von über 20 Jahren, und der lange Atem hat sich ausgezahlt“, berichten Hermann-Josef Glasmacher, Elke Widmann und Gerd Thiebach vom Kirchenvorstand.  Eine Solidaritätsaktion im Seelsorgebereich hatte den Ausschlag für die Vollplanungsgenehmigung aus dem Generalvikariat gegeben: Alle Pfarreien rundherum verzichteten jeweils auf etliche Quadratmeter Versammlungsfläche, damit die geografisch etwas abgelegenen Gohrer ihre eigene Begegnungsstätte bauen konnten.