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„Hat sich sehr harmonisch ergeben“: Neues Mitglied im Langwadener Zisterzienser-Konvent

18.08.2026

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Aus: Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln

Frater Damian ist jetzt Mitglied der Langwadener Mönchsgemeinschaft geworden. Foto: TZ
Frater Damian ist jetzt Mitglied der Langwadener Mönchsgemeinschaft geworden. Foto: TZ

Die Zisterzienser bilden den roten Faden im Leben des Norbert Günther. Geboren in Bochum-Stiepel, wo es ein Kloster des Ordens gibt, ist er jetzt als Frater Damian angekommen in Langwaden, wo er als Choroblate Mitglied des Konvents geworden ist. Im Kapitelsaal hat Günther die sogenannte Regularoblation abgelegt, also das Versprechen, so zu leben wie die Mönche.

Der Weg dorthin war weit für den heute 69-Jährigen. Nach Abitur und Schreinerlehre verbrachte er „Kloster auf Zeit“ in Stiepel, absolvierte ein Noviziat in der Zisterzienser-Abtei Heiligenkreuz in Niederösterreich, lebte drei Jahre wieder in Stiepel, hat aber dort nicht die ewigen Gelübde abgelegt. „Das passte nicht aus verschiedenen Gründen. Klausuliert in der eigenen Heimat zu leben, wäre schwierig geworden“, sagt Frater Damian.

In einer Lebenskrise kam er ins Langwadener „Netzwerk Mensch“ für obdachlose Männer, wo er in den Patres Theobald und Basilius wertvolle Begleitung erfuhr. Günther arbeitete danach als Küster in Gevelsberg, Kapellen und Wevelinghoven, ehe ihn der Ruf in die Langwadener Mönchsgemeinschaft ereilte.

Nach einem freiwilligen Ordensjahr und dem Choroblatennoviziat lebt er nun dort sein geistliches Leben und arbeitet in der Schreinerwerkstatt. „Der Eintritt in die neue Lebensphase hat sich sehr harmonisch ergeben, und darüber bin ich froh, dankbar und glücklich“, so der Zisterzienser.