Hilfe zum Erhalt des Nikolausklosters: Junger Förderverein mit großem Erfolg

19.04.2022

/

Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln

Unterstützung fürs Oblatenkloster: Gerhard Odenkirchen ist Vorsitzender des noch jungen Fördervereins. Foto: TZ

Nur ein Jahr nach der Gründung 460 Mitglieder und ein Spendenaufkommen von 150.000 Euro: Auf diese stolze Bilanz kommt der noch junge Förderverein Nikolauskloster unter Vorsitz von Gerhard Odenkirchen aus Büttgen. Der Erfolg ist nicht unbemerkt geblieben, und so konnte Odenkirchen den mit 2500 Euro dotierten Heimatpreis der Stadt Jüchen entgegennehmen.

Die Oblatenmissionare von der Köln-Aachener Bistumsgrenze bei Glehn freuen sich über die Unterstützung, die sie gut gebrauchen können. Schließlich stehen diverse Sanierungsmaßnahmen auf dem Programm. Nötig sind unter anderem umfangreiche Dach-Reparaturen, die Restaurierung des Deckengemäldes im Petrussaal sowie die Beseitigung von Rissen in Tür- und Fensterstürzen des Klostergebäudes aus dem 18. Jahrhundert.

Auf „einen mittleren bis hohen sechsstelligen Betrag“ schätzt Odenkirchen die Kosten. Sie übersteigen die finanziellen Möglichkeiten des Ordens bei weitem. Deshalb sollen für die Maßnahmen auch Fördermittel aus dem Denkmalschutz-Programm des Landes Nordrhein-Westfalen oder der NRW-Stiftung beantragt werden. Die ersten Arbeiten erfolgen noch 2022. „Das ist kein Programm, das in zwei Jahren erledigt ist. Dafür muss man schon vier, fünf Jahre ansetzen“, erklärt Odenkirchen. Näheres im Internet. https://nikolauskloster.de/foerderverein.html